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Online-Shops verzeichnen satte Umsatzzuwächse im Weihnachtsgeschäft

Marktcheck von OXID eSales: Große Zufriedenheit bei Online-Händlern. Ein Viertel wächst mehr fünfzig Prozent
marketing-BÖRSE | 20.12.2005

Zwei Drittel der Online-Shops haben ihre Ums&auml;tze im laufenden
Weihnachtsgesch&auml;ft im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zehn Prozent
steigern k&ouml;nnen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Marktcheck von
OXID eSales, einem f&uuml;hrenden Anbieter von E-Commerce-Software. Fast
jeder vierte Online-Shop (23,4 Prozent) legt demnach sogar um mehr
als 50 Prozent zu.

&quot;Die Konsumbereitschaft ist im Internet offenbar wesentlich gr&ouml;&szlig;er
als in den Einkaufstra&szlig;en Deutschlands&quot; so Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Roland
Fesenmayr. W&auml;hrend der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels erst
gestern erkl&auml;rt hatte, dass das Weihnachtsgesch&auml;ft die Erwartungen
der Einzelh&auml;ndler nicht ganz erf&uuml;llt habe, best&auml;tigt die
H&auml;ndlerbefragung das Bild des Versandhandels, nachdem
Internet-Eink&auml;ufe gefragter sind denn je. So zeigt sich denn auch die
gro&szlig;e Mehrheit (78,8 Prozent) der Online-H&auml;ndler mit dem bisherigen
Verlauf des Weihnachtsgesch&auml;fts zufrieden, 41,3 Prozent sind gar
&quot;sehr&quot; bzw. &quot;extrem&quot; zufrieden. Besonders erstaunlich: Die H&auml;lfte der
befragten H&auml;ndler gab an, lediglich bis zu 20 Prozent ihres
Jahresumsatzes im Weihnachtsgesch&auml;ft zu erzielen.


Auch kleine und mittlere Shops arbeiten effizient und
professionell

Der Shopping-Boom im Internet hatte sich f&uuml;r OXID eSales bereits
im Laufe des Jahres angek&uuml;ndigt. So konnte das Freiburger Unternehmen
2005 die Zahl der installierten Shopsysteme im Vergleich zum Vorjahr
mehr als verdoppeln. Mehr als 1.500 Installationen befinden sich
derzeit allein auf dem deutschen E-Commerce-Markt - Tendenz rasch
steigend. &quot;Der Bedarf an professionellen Shop-L&ouml;sungen ist
riesengro&szlig;&quot; res&uuml;miert der 36-j&auml;hrige. Dabei sei auff&auml;llig, dass auch
die kleineren und mittleren Shops mittlerweile sehr viel Wert auf die
Optimierung vorhandener Abl&auml;ufe und Prozesse legen w&uuml;rden. &quot;Data
Mining, also die gezielte Auswertung von Datenbest&auml;nden oder der
Einsatz versandhandelsoptimierter Warenwirtschaftssysteme vielfach
Selbstverst&auml;ndlichkeiten&quot; so Fesenmayr weiter. Die kleinen Shops
seien l&auml;ngst &uuml;ber das Stadium des Ausprobierens hinaus, die Anbindung
an Preis- oder Produktsuchmaschinen, Affiliate- oder Bonusprogramme
inzwischen Standard.


Nur wenige Shops erleiden Umsatzr&uuml;ckgang

Und dennoch: Immerhin fast jeder f&uuml;nfte Shop-Betreiber (18,8
Prozent) zeigt sich nicht zufrieden mit dem diesj&auml;hrigen
Weihnachtsgesch&auml;ft. &quot;Das liegt sicher auch daran, dass die allgemeine
Erwartungshaltung gegen&uuml;ber dem E-Commerce zu gro&szlig;e Hoffnungen
sch&uuml;rt&quot;, so Fesenmayr. &quot;Andererseits ist aber auch in einigen F&auml;llen
ein Umsatzr&uuml;ckgang zu beobachten.&quot; In der Tat klagt jeder achte
Online-Shop (12,5 Prozent) &uuml;ber Umsatzverluste gegen&uuml;ber 2004.
Fesenmayr f&uuml;hrt das jedoch weniger auf mangelndes
Verbraucherinteresse zur&uuml;ck, sondern viel mehr auf handwerkliche
Fehler beim Aufbau der Online-Shops. &quot;Verbraucher &uuml;ben vor allem dann
Zur&uuml;ckhaltung, wenn Webseite und Warenkatalog nicht top-aktuell sind.
Auch schaffen es nicht alle Shops, ihre Kommunikation
vertrauensw&uuml;rdig zu gestalten oder ihre Shops angemessen &uuml;ber das
Internet zu vermarkten&quot; so Fesenmayr, der auch Vorsitzender der
Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)
ist.


Weniger ist mehr: Spezialisierung statt Angebotsvielfalt

Den Erfolg des weitaus gr&ouml;&szlig;eren Teils der Shop-Betreiber f&uuml;hrt
Fesenmayr darauf zur&uuml;ck, dass sie ihrer Kernkompetenz treu geblieben
sind. &quot;E-Commerce wird oft als Preisschlacht der Anbieter skizziert.
Doch das stimmt nicht&quot;, wei&szlig; der E-Commerce-Experte. Die Kunst liege
in der Beschr&auml;nkung, nur so w&uuml;rden Beratungs- und Servicequalit&auml;t
gew&auml;hrleistet. &quot;Niemand tut sich und seinen Kunden einen Gefallen,
wenn &uuml;ber entsprechende Schnittstellen komplette Warenkataloge von
Lieferanten &uuml;bernommen und Eins zu Eins ins Netz gestellt werden&quot;,
warnt Fesenmayr vor falschem Ehrgeiz.

F&uuml;r den Marktcheck hat OXID eSales 80 Shop-Betreiber per
Online-Formular befragt.