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Lebensmittelkontrollen: Analysesoftware unterstützt Aufsichtsbehörden bei der Auswahl von Stichprobe

Aufsichtsbehörden sind unterbesetzt und können oft nicht adäquat kontrollieren
SAS | 23.02.2012
- Datenanalyse hilft bei der richtigen Auswahl von Stichproben: mit gleichem Aufwand mehr Hygienesünder entlarven

- Andreas Nold vom Softwarehersteller SAS erläutert analytische Möglichkeiten

Heidelberg, 23. Februar 2012 ---- 2500 Kontrolleure für 1,1 Millionen Lebensmittelbetriebe: Laut Angaben des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure stehen die Aufsichtsbehörden beim Kampf gegen Hygienesünder im Ernährungsgewerbe auf verlorenem Posten. Im Zuge des Hygieneskandals um die bayerische Großbäckerei Müller mehren sich Stimmen, die eine Ausweitung der Lebensmittelkontrollen fordern. Für eine Personalaufstockung fehlt der öffentlichen Hand aber der finanzielle Spielraum.

Es geht aber auch anders, wie Andreas Nold vom Softwarehersteller SAS weiß. Er regt an, die Lebensmittelkontrollen noch gezielter durchzuführen - mit Unterstützung moderner Analysesoftware. Die Idee dahinter: Entsprechende Software kann Datenmuster erkennen, die auf Verdachtsfälle hinweisen und damit erfolgversprechende Stichproben liefern. Dabei geht es nicht einfach darum, bekannte Muster in Altdaten zu erfassen. Moderne Analytics-Lösungen erkennen selbstständig auch ganz neue verdächtige Konstellationen und können den Kontrolleuren so eine erhebliche Hilfe sein.

Bauchgefühl + Analytics
"Ein guter Kontrolleur zeichnet sich durch seine Spürnase aus und kennt seinen Pappenheimer", erklärt Andreas Nold. "Aber genau da, wo das menschliche Erfassungsvermögen aufhört, setzt analytische Software an. Sie durchleuchtet die vorhandenen Datenbestände - und deckt so auffällige Muster auf, die bislang nicht gesehen wurden, weil sie einfach zu komplex sind." Je größer die Datenmenge wird, die die Software durchforsten kann, desto feiner werden die Analysen - und desto genauer lassen sich geeignete Kandidaten für Kontrollbesuche ermitteln.

Ähnliches findet übrigens bereits in einem unserer Nachbarländer statt. Dort sucht die Landwirtschaftsaufsicht mithilfe von Analytics-Software nach EU-Subventionsbetrügern. Die Software trifft eine Vorauswahl - und dann machen sich die Kontrolleure auf den Weg. Die Trefferquote hat sich damit deutlich erhöht.

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Diesen Text finden Sie auch im Internet unter http://www.haffapartner.de/publicrelations-presseservice/kunden-haffa/sas/23-02-2012.html.


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