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Webentwicklung: Nachfrage nach visuellen Erlebnissen steigt

Dritter State of Visual Media Report zeigt, dass die Pandemie die Nachfrage nach visuellen Erlebnissen deutlich beschleunigt hat.
Cloudinary | 28.09.2021
© Cloudinary
 

Cloudinary hat heute seinen jährlichen State of Visual Media Report veröffentlicht. Der Report analysiert Daten von Dezember 2019 bis April 2021 von mehr als 670 Kunden, die mehr als ein Dutzend vertikale Branchen und eine repräsentative Auswahl von über 80 Milliarden Transaktionen pro Monat umfassen. Die Analyse zeigt, dass die Pandemie die Nachfrage nach visuellen Erlebnissen deutlich beschleunigt hat.

So haben sich etwa Videoaufrufe im zweiten Quartal 2020, als die Pandemie begann, fast verdoppelt und die Videobandbreite stieg um fast 140 Prozent. Gleichzeitig werden neue Ansätze wie Automatisierung und KI, die Verwendung neuer Bild- und Videoformate und die Optimierung visueller Medien für Private-Messaging- oder „Microbrowser"-Umgebungen noch nicht voll ausgeschöpft. 

Zu den wichtigsten Ergebnissen des State of Visual Media Report 2021 gehören:

  • In unsicheren Zeiten müssen Marken in der Lage sein, ihr Angebot in beide Richtungen zu skalieren. Während der Pandemie haben Branchen wie E-Learning, E-Commerce und Lebensmittellieferungen ihren Website-Traffic mehr als verdoppelt. Der Reisesektor hingegen hatte mit Deflationsphasen zu kämpfen, in denen der Video-Traffic auf 1-5 % der Bildnutzung von vor der Pandemie zurückging.  
  • Videowachstum sorgt für neue Anwendungsfälle. So haben einige Marken als Vorreiter Pionierarbeit für kreative und neuartige Anwendungsfälle, wie etwa die Lieferung von Videos an Internet of Things (IoT)-Geräte, geleistet. 
  • Modernes Web führt zu einem Anstieg bei der Nutzung neuer Formate. Die meisten nutzen drei oder vier verschiedene Bildformate (32 Prozent bzw. 29 Prozent). Während JPEG (95 Prozent) und PNG (73 Prozent) immer noch die führenden Bildformate sind, holen neuere Formate wie WebP (69 Prozent) auf. 
  • Mobile-First Responsiveness ist ein Muss. Zwischen Dezember 2019 und April 2021 wurden durchschnittlich 51 Prozent des Datenverkehrs über mobile Geräte abgewickelt, wobei es erhebliche regionale Unterschiede gibt. So lag der Anteil des mobilen Datenverkehrs in den USA bei 48 Prozent und in Indien bei 81 Prozent. Deutschland liegt mit 50 Prozent ungefähr im Durchschnitt. 
  • Der Einsatz von automatisierter KI wird immer beliebter. Marken nutzen automatisierte Bild- und Videomanipulationen in großem Umfang. Die fünf automatisierten Top-Transformationen sind: Größenänderung, Qualitätskomprimierung, Formatanpassung, responsive Bereitstellung und intelligentes Zuschneiden. Komplexere Transformationen und KI-basierte Add-ons sind auf ihrem Weg zum Mainstream und wurden vor allem von den Medien und im Verlagswesen angewendet.
  • Unternehmen müssen Bilder und Videos für Mikrobrowser anpassen. Links werden vermehrt über "Dark Social"-Kanäle geteilt, private Messaging-Apps, die jeden Tag an Beliebtheit gewinnen. Zu den Microbrowsern, die weltweit den meisten Traffic für die Kunden von Cloudinary generierten, gehören iMessage, WhatsApp, Facebook Messenger, Slack und Snapchat, in dieser Reihenfolge.

 

„Unsere umfangreichen Daten zeigen deutlich, dass die Nutzung von Bildern und Videos weiter zunimmt und stark von der Pandemie beeinflusst wurde“, sagt Tal Lev-Ami, Mitbegründer und CTO von Cloudinary. „Sie zeigen auch, dass Unternehmen in vielen Branchen davon profitieren, wenn sie neue Tools und Technologien nutzen, um Bilder und Videos zu optimieren und außergewöhnliche „visuelle“ Nutzererlebnisse zu liefern. Auch wenn wir allmählich zu einer neuen, post-pandemischen Realität zurückkehren, die schnelle Bereitstellung fehlerfreier visueller Inhalte wird in der Kommunikation und im Handel auch weiterhin eine wichtige Bedeutung haben.“

 

Der vollständige Report kann hier heruntergeladen werden: https://cloudinary.com/state-of-visual-media-report