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Digital Innovators’ Summit in Berlin gestartet

Internationale Medienhäuser und Tech-Companies präsentieren Geschäftsmodelle, innovative Fallstudien, KI- und Blockchain-Trends.
© VDZ
 

Herausforderungen thematisieren, Innovationen teilen und Chancen für neue Geschäftsmodelle aufzeigen – das alles steht im Mittelpunkt des Digital Innovators’ Summit (DIS) in Berlin, der heute Vormittag, 19. März 2018, mit einem hochkarätigen Programm für über 500 internationale Digital-Media-Experten gestartet ist. Die Teilnehmer aus 35 Nationen erleben an zwei Tagen 60 Keynote-Speaker und Referenten; damit wird die Veranstaltung des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger und des Weltverbandes FIPP zum elften Mal ein Treffpunkt für internationale Themen, Trends und Fallstudien rund um den digitalen Wandel.

„Die Kombination von journalistischen Inhalten und innovativer Technologie hat strategische Bedeutung. Blockchain, AI, die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen wird den nächsten innovativen Schub auslösen“, prognostiziert Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ.

Das Branchenevent präsentiert in Vorträgen, Panels und Deep Dives, wie Medienhäuser durch innovative Verbindung von Content, Services und Technologie neue Zielgruppen erschließt, Reichweiten steigern und ihre Position mit wachsenden Digitalumsätzen stärken.

Dabei liegt ein Schwerpunkt auf dem Spannungsfeld, in dem sich viele Unternehmen bewegen: Veränderungen voranzutreiben und neue Chancen in konkrete Erlösmodelle zu transformieren und gleichzeitig in den angestammten Geschäftsfeldern Prozesse zu optimieren und Strukturen den gewachsenen Anforderungen anzupassen. Die jüngsten Entwicklungen bei Content Creation, Ad Technology, E-Commerce, Social Networks, Big Data und Targeting, die sich alle auf dem DIS finden, zeigen die Bandbreite des Kongresses.

„Der Innovators Summit ist die internationale Plattform der Verlage und der Digitalbranche, um spannende Ideen zu teilen, Trends zu diskutieren und sich über erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle auszutauschen. Die Mischung aus Wissenstransfer und Networking auf hohem internationalen Niveau ist in dieser Form einmalig und kann auf eine mittlerweile elfjährige Erfolgsbilanz verweisen“, so Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Print und Digitale Medien.

Die Verlage investieren weltweit im ausgesprochen herausfordernden Marktumfeld in Digitalprodukte und verbreitern ihre Erlösströme. Allein in Deutschland plant die Hälfte der Verlage 2018 – so die aktuelle VDZ-Trendumfrage - neue redaktionelle Digital-Angebote und stärkt damit die 360°-Marktposition der Zeitschriftenmarken. Von den klassischen Mediengattungen erzielen Publikumszeitschriften heute mit ihren Mobile Enabled Websites und Apps eine Reichweite von 65 Prozent (AGOF digital facts 2017-IV), was 37,2 Millionen Mobile Usern entspricht. Damit liegen die Publikumszeitschriften nach wie vor unangefochten an der Spitze, gefolgt von Tageszeitungen (59 Prozent), TV (25 Prozent) und Radio (6 Prozent). Bei den stationären Online-Angeboten liegen die Publikumszeitschriften mit einer Reichweite von 76 Prozent (43,1 Millionen Online User) ebenfalls mit großem Vorsprung auf Platz eins – vor Tageszeitungen (65 Prozent), TV (46 Prozent) und Radio (10 Prozent).

Thematisch und konzeptionell hat sich das Branchenevent fest im Kalender internationaler Konferenzen etabliert. Dafür stehen in diesem Jahr renommierte Speaker wie Troy Young, Global President, Hearst Digital Media; Gary Liu, CEO, South China Morning Post; Guido Bülow, Strategic Partner Manager, Facebook, Greg Piechota, Google Digital News, Maureen Hoch, Editor, HBR.org at Harvard Business Review; Pauli Aalto-Setälä, CEO, Aller Media Oy; Ingo Rübe, Chief Technology Officer, Burda; Breton Fischetti, Senior Director of Commerce, Business Insider; Chris Boos, Founder and CEO, arago; Dr. Andreas Wiele, President Classifieds and Marketing Media, Axel Springer; Vivian Schiller, Executive Editor in Residence at Weber Shandwick and Director at the Scott Trust; Bernhard Glock, Senior Vice President, MediaLink, und Donata Hopfen, CEO, verimi.

Traditionell schätzt die internationale DIS-Community neben den tiefen Einblicken in aktuelle Trends und der Präsentation von Best Practices die Chance für intensives Networking. Dafür steht den Kongressbesuchern eine eigene Meeting-Area zur Verfügung, in der Kontakte geknüpft werden können und ein vertrauensvoller Gedankenaustausch stattfinden kann.