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Die 50 besten Start-ups 2018

Die Top 50 Start-ups führen das Ranking auf Basis einer Analyse von 164 Gründerwettbewerben in Deutschland im Jahr 2018. Sieger ist Numaferm.
Für-Gründer.de | 30.01.2019
© Für-Gründer.de
 

Das Gründerportal Für-Gründer.de hat heute, 30. Januar, die Top 50 Start-ups 2018 bekannt gegeben. Basis für das Ranking ist eine Analyse von 164 Gründerwettbewerben, die vergangenes Jahr in Deutschland aus mehreren Zehntausend Bewerbungen insgesamt 672 Start-ups prämierten. René Klein, Gründer und Geschäftsführer des Portals: „Auch in der fünften Auflage unserer Studie wird deutlich, welch vielseitige Innovationskraft die Start-ups mit sich bringen.“

Die Top 5


1. Numaferm (Biotechnologie)
2. aipark (KI für Mobilitätsanalyse)
3. ChargeX (Batterie-Ladesystem für Fahrzeuge)
4. Toposens (Mess- und Sensortechnik)
5. Motionminers (KI für Arbeitsprozessanalyse)

Das Spektrum reicht


• ... vom modularen Ladesystem für Elektroautos, das für das Laden der Autos in Parkhäusern ausgelegt ist,
• ... über eine App, die wissenschaftlich fundiert gesunde Ernährung dank individueller Pläne leichter macht
• ... bis hin zu einer Virtual Reality-Software, die als Therapiebegleitung für halbseitig gelähmte Menschen (bspw. nach einem Schlaganfall) eine motivierende Trainingsmöglichkeit für Zuhause bietet.

Von Berlin bis Weßling


Anhand einer Umfrage hat Für-Gründer.de die Top 50 Start-ups näher untersucht. Dabei fällt auf, dass mit zehn Gewinnern aus München, acht aus Berlin, vier aus Hamburg und zwei aus Köln knapp die Hälfte aus den deutschen Millionenstädten stammt. Ein Viertel der Top 50 Start-ups hat seinen Sitz jedoch in Städten mit weniger als 150.000 Einwohnern: auch in kleineren Städten wie Gießen, Passau oder Reutlingen oder im ländlichen Umkreis wie in Bad Abbach, Garbsen oder Weßling wird also erfolgreich gegründet.

Dass auch abseits der klassischen Start-up-Metropolen vermehrt lokal gegründet wird, bedeutet nicht, dass die Unternehmen nur national denken. 58% der Top 50 Start-ups 2018 sind bereits im Ausland aktiv. Wichtige Zielmärkte sind neben den EU-Ländern vor allem die USA (18 Prozent), doch auch Länder wie Japan oder Thailand wurden in diesem Kontext benannt.

Fachkräftemangel bremst Produktentwicklung


23 Prozent der Befragten sehen die Produktentwicklung als große Herausforderung für ihr Unternehmen in diesem Jahr. 30 Prozent nannten diese sogar als Top-Herausforderung, direkt gefolgt vom Thema Personalrecruiting. Insgesamt gaben 72 Prozent aller Top 50 Start-ups an, es „schwierig“ oder „sehr schwierig“ zu finden, neues Personal zu akquirieren. Insbesondere wurden in diesem Kontext die Konkurrenz mit bestehenden (größeren) Unternehmen sowie die hohen Kosten betont.

René Klein dazu: „Das ist wenig verwunderlich. Schließlich nähern sich auch immer mehr Konzerne mit eigenen Start-up-Schmieden oder Investments in bestehende Gründungen den modernen Arbeitswelten an, die dort oft vermisst wurden. Dabei haben diese Firmen aber gleich zwei entscheidende Wettbewerbsvorteile: mehr Bekanntheit und mehr Kapital.“

64 Prozent der Top 50 Start-ups sind im Jahr 2019 auf der Suche nach einer Finanzierung. Hierbei werden insgesamt zwischen 85 und 100 Millionen Euro gesucht. „Frisches Kapital könnte für beide Haupt-Herausforderungen der Top 50 Start-ups eine Lösung sein“, sagt René Klein, „das Thema Wachstumskapital ist und bleibt ein großes in Deutschland – hier besteht auf jeden Fall noch Handlungsbedarf. Bei all den spannenden Innovationen wäre es schade, wenn es daran hängt, dass die PS am Ende nicht oder nur langsam auf die Straße gebracht werden können.“