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Hersteller: Jede zwanzigste Handy-Multimedia-Nachricht ist wurmverseucht

Fortinet, Hersteller von Netzwerk-Sicherheitslösun berichtet in seinem monatlichen Report
marketing-BÖRSE | 11.01.2006

Fortinet, Hersteller von Netzwerksicherheitsl&ouml;sungen, berichtet in seinem monatlichen Report f&uuml;r den vergangenen Dezember von einer erstaunlich hohen Zahl infizierter Handy-Nachrichten &uuml;ber Multimedia Messaging Service (MMS), laut heise.de. So habe man nach der Installation eines Virenfilters auf dem MMS-Gateway eines deutschen Mobilfunkanbieters festgestellt, dass f&uuml;nf Prozent der Nachrichten mit Sch&auml;dlingen infiziert waren. Da man die Ergebnisse zun&auml;chst nicht glauben wollte, f&uuml;hrte Fortinet einen weiteren Test durch und fand die Resultate best&auml;tigt. Dabei fand man auch heraus, dass in einem Drittel der infizierten Nachrichten der Handy-Wurm Commwarrior.A steckte, die anderen zwei Drittel beanspruchte die Variante Commwarrior.B. Beide W&uuml;rmer verbreiten sich per Bluetooth und MMS. Bei MMS ist der Sch&auml;dling nicht mehr auf die r&auml;umliche N&auml;he zu einem anderen Handy angewiesen, um es zu infizieren.

Genauere Zahlen der Beobachtung wollte der Hersteller auf Nachfrage von heise Security nicht herausr&uuml;cken. Immerhin gab er an, den Test &uuml;ber einen Tag durchgef&uuml;hrt zu haben. Allerdings ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass es sich bei der Beobachtung auch um eine tempor&auml;re Anomalie handelt. Bei insgesamt 116 Millionen bundesweit verschickter MMS-Nachrichten im Jahre 2004 w&auml;ren aber bei der genannten Infektionsrate rund 5,8 Millionen Nachrichten mit Schadcode verschickt worden.

Auch wenn die Daten kaum repr&auml;sentativ sind, zeigen sie dennoch einen Trend f&uuml;r die kommenden Jahre. So sind &uuml;ber 80 Prozent der Handys mittlerweile MMS-tauglich und bei immer mehr Modellen handelt es sich um Smartphones, auf denen sich beliebige Anwendungen nachinstallieren lassen. Besitzer solcher Handys sollten daher, wie bereits bei normalen E-Mails, beim &Ouml;ffnen von MMS-Anh&auml;ngen vorsichtig sein.

Mehr unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/68181