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Weil es nicht egal ist, wie wir schreiben: Mails, Briefe & Co zeitgemäß formuliert



Viele Unternehmen präsentieren sich sprachlich stilvoll und modern. Trendy und up-to-date. Nur bei der Korrespondenz, in Briefen und E-Mails regiert noch vielfach der „Sehr verehrte Herr Von Gestern“ und gegrüßt wird entweder mit einem trockenen Einheits-Gruß oder gar mit „vorzüglicher Hochachtung“. Und manchmal galoppiert frisch und fröhlich ein wiehernder Amtsschimmel durch die Geschäftskorrespondenz.

Dabei ist es gerade die alltägliche Kommunikation, die es schafft, unser Unternehmensimage, unsere Werte und Philosophien zu transportieren. Ein einfacher Wortschatz-Putz und ein paar Tipps & Tricks helfen dabei, authentisch, zeitgemäß und leserorientiert zu schreiben.

Für Interessierte und alle, die Ihre Unternehmens-Korrespondenz auffrischen wollen, gibt es am 25. Feburar 2016 wieder ein Seminar in Salzburg zum Thema „Moderne Business-Korrespondenz“, geleitet von Kommunikations-Expertin und Ideenstadt-Gründerin Renate Sallaberger.

Weitere Termine: 31.3. 2016, 28.4. 2016, 19.5. 2016, 30.6. 2016

Mehr Infos und Anmeldungen entweder per Mail an: agentur@ideenstadt.at oder www.ideenstadt.at/workshops

Hier 3 einfache Tipps zum Ausprobieren:
1) Wechseln Sie den Stil
Setzen Sie die Brille der Leser auf. Wechseln Sie vom „Wir“ zum „Sie“, das rückt den Empfänger in den Vordergrund und spricht den Leser konkret an.
Beispiel:
Statt: „Wir schicken Ihnen die bestellte Ware …“ probieren Sie es mal so: „Sie erhalten die bestellte Ware …“
Machen Sie die Probe: Zählen Sie doch einmal nach, wie viele „wir“ oder „ich“ Sie in Ihrer Korrespondenz verwenden.
2) Werden Sie aktiv
Vermeiden Sie Passiv-Konstruktionen und schreiben Sie aktiv:
Beispiel:
Statt „Das Paket wurde verschickt“ (Von wem? Wohin? Was passiert dann?) probieren Sie es mal mit: „Sie erhalten das Paket in den nächsten Tagen.“ Freundlich, bestimmt und immer nah am Kunden.
3) Machen Sie den Laut-Lese-Test
Lesen Sie den geschriebenen Brief oder die E-Mail laut und stellen Sie sich vor, die angeschriebene Person würde vor Ihnen stehen. Kommen Sie dabei zu dem Schluss: Oh, du meine Güte, so würde ich ja niemals reden!, dann sollten Sie den Schreibstil noch mal überprüfen. Denn grundsätzlich sollten Sprach- und Schreibstil nicht aus zwei völlig unterschiedlichen Welten kommen.