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5 Tipps zur einfachen Keyword-Recherche mit Google-Tools

Keywords: Auch wenn sich mittlerweile der Fokus verlagert hat, sollte man wissen, nach welchen Begriffen Nutzer suchen.
Trusted Shops GmbH | 23.03.2016

Britta Kristin Böhle, Expertin für SEO/SEA bei Trusted Shops, erklärt, mit welchen Google-Tools Shopbetreiber Begriffe finden, zu denen sie ranken möchten oder bei denen das vorhandene Ranking verbessert werden könnte.

1. Google Keyword-Planer
Am Google Keyword-Planer geht kein Weg dran vorbei. Auch wenn seine Vorgangängerversion (Keyword-Tool) wesentlich umfangreicher war, bekommt man hier sowohl Vorschläge für neue Keywords als auch das monatliche Suchvolumen geliefert.

Zum Keyword-Planer sollten Sie auch nach der Recherche mit weiteren Tools zurückkehren, um das Suchvolumen der gefundenen Ideen zu bestimmen. Mit dem Suchvolumen können Sie priorisieren, für welche Keywords sich Optimierungsmaßnahmen am meisten lohnen. Sie benötigen für den Keyword-Planer ein Google AdWords Konto. Selbst wenn Sie keine bezahlten Kampagnen durchführen möchten, sollten Sie sich den kostenlosen Account einrichten. Dann kommen Sie an die entsprechenden Daten heran.

2. Google Suggest
Google Suggest, oder auch Autocomplete genannt, liefert Suchvorschläge basierend auf den ersten Zeichen, die eingegeben wurden. Das bedeutet, Google Suggest können Sie während der normalen Google-Suche nutzen. Dabei können Sie Ihren Produktnamen eingeben und anschließend verschiedene Anfangsbuchstaben eintippen, um verschiedene Ergänzungsvorschläge zu sehen.

3. Suchbericht Google Search Console
Die Google Search Console (ehemals Webmaster Tools) liefert Daten zu Keywords, für die Ihre Seite bereits Impressionen in der Google-Suche erzielt. Dadurch können Sie auf Kombinationen setzen, die Sie bisher noch nicht fokussiert hatten, die aber bereits relativ gut ranken. Außerdem können Sie hier sehen, welche CTR jeweils erreicht wurde, also ob Ihr Suchergebnis tatsächlich angeklickt wurde.

Sie erreichen den Bericht in der Search Console unter Suchanfragen - Suchanalyse. Sie können z. B. nach Suchanfragen oder Seiten filtern und die Kennzahlen Klicks, Impressionen, CTR und Position sortieren lassen. Legen Sie besonderen Augenmerk auf die Keywords mit hoher CTR, denn für diese Suchanfragen werden Ihre Seiten als besonders relevant wahrgenommen. Das ist letztendlich auch für das Google Ranking ein sehr positives Signal.

4. Suchanfragenbericht Google AdWords
Diesen Bericht können Sie nur auswerten, wenn Sie bereits AdWords Anzeigen im Suchnetzwerk geschaltet haben. Dann haben Sie entsprechende Keywords ausgesucht und angelegt, um bei diesen mit einer Anzeige geschaltet zu werden. Durch verschiedene Keyword-Optionen werden die Anzeigen aber nicht immer nur bei diesen ausgelöst.

Beispiele: Sie haben jeans als weitgehend passend eingebucht, dann können die entsprechenden Anzeigen auch zu Suchanfragen wie hose, leggings oder shorts erscheinen.

Oder Sie haben die passende Wortgruppe "schuhe kaufen" eingebucht. Dann können die Anzeigen auch bei grüne schuhe kaufen oder günstige schuhe kaufen geschaltet werden.

Sie können direkt analysieren, welche Begriffe bereits gute Leistungen erzielt haben, ohne direkt eingebucht worden zu sein. Nutzen Sie diese Keywords dann auch für die organische Suche.

Falls Sie noch keine AdWords schalten, sollten Sie es vielleicht doch mal in Betracht ziehen – schließlich werden bei transaktionalen Suchanfragen mittlerweile bis zu vier Anzeigen oberhalb der organischen Ergebnisse geschaltet.

5. Google Trends
Mit Google Trends können aktuelle oder saisonale Themen in der Relevanz beurteilt werden. Geben Sie Ihre Produktbegriffe in die Suche ein und ermitteln, ob es besondere Peaks gibt, zu denen besonders häufig danach gesucht wird. Oder können Sie erkennen, dass zu bestimmten Zeiten viel weniger gesucht wird?

Mit diesen Informationen können Sie Ihre Verkaufs- und Optimierungsstrategie optimal planen. Des Weiteren sind weiter unten in dem Tool verwandte Suchbegriffe dargestellt, die Sie ebenfalls in Betracht ziehen können.

Abschließender Tipp
Nutzen Sie alle Ihnen zur Verfügung stehenden Datenquellen von Google, um mehr über das Suchverhalten und Begrifflichkeiten Ihrer Zielgruppe zu lernen. Dabei muss keine Reihenfolge eingehalten werden, sondern vielmehr muss man manche Tools auch mehrmals wiederholen und die Anfrage variieren.