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Wege für den erfolgreichen Backlink-Aufbau

Backlinks sind noch immer ein wichtiger Rankingfaktor, weshalb sie bei der Suchmaschinenoptimierung unausweichlich sind.
Adrian Beneke | 14.10.2019
Wege für den erfolgreichen Backlink-Aufbau © Pixabay / Manuchi
 
Obwohl Backlinks so eine hohe Gewichtung haben, wissen viele nicht von wo man wertvolle Backlinks erhält. Mit diesen steigerst Du nicht nur Dein Google Ranking, sondern bekommst auch direkt Traffic auf Deine Webseite. In diesem Artikel erfährst Du was genau Backlinks sind, worauf Du achten musst und wie du Backlinks gewinnst.

Was sind Backlinks?


Backlinks sind eigehende Links von anderen Domains. Sie gehören zur OffPage SEO und zählen zu den 3 wichtigsten Rankingfaktoren für gute Platzierungen. Sogar Google hat das bestätigt. Backlinks sind von Google so hoch angesehen, weil es als Empfehlung verstanden wird. Wenn ein Webseitenbetreiber sich dazu entscheidet eine andere Webseite zu verlinken, dann will er seinen Besuchern einen Mehrwert bieten mit dieser Seite. Zudem besteht das ganze Internet aus Links, weshalb es logisch ist, dass Backlinks so wichtig sind. Google sieht jeden Backlink als eine Empfehlung, welche zeigt wie populär eine Webseite ist.
Der aktive Aufbau von Links auch Backlink-Aufbau und Linkbuilding genannt, ist deshalb eine beliebte Technik, um das Ranking bei Suchmaschinen zu steigern. Seit dem Penguin Update im April 2012 sind viele Webseitenbetreiber vorsichtiger geworden bei dem setzen von Links, denn wenn Google manipulierte Links vermutet, ist eine Abstrafung im Ranking nicht weit entfernt.
Das Ziel von Backlinks sollte nicht nur die Verbesserung der Google Rankings sein. Durch hochwertige Backlinks sollte man zudem mehr Traffic auf die eigene Webseite bekommen und dem User einen Mehrwert bieten.

Was muss man bei Backlinks generell beachten?


Prinzipiell ist es wichtig darauf zu achten von wo man die Backlinks bekommt und diese regelmäßig zu überprüfen, um verlorene oder gewonnene Backlinks zu identifizieren. Eine abwechslungsreiche Mischung der Backlinks ist hierbei ein guter Weg, um von Suchmaschinen besser gefunden zu werden. Die Regelmäßigkeit von dem Setzen der Backlinks ist dabei besonders wichtig. Denn je mehr Backlinks man setzt über einen längeren Zeitraum, desto höher ist das Ergebnis, welches man erhält. Am besten setzt man pro Woche 1 – 2 Backlinks, denn teilweise sind diese sehr zeitaufwendig zu bekommen.
Wichtig für eine gute Platzierung ist auch die eigene Webseite welche OnPage optimiert sein sollte für ein noch besseres Ergebnis. Dazu gehören Faktoren wie die Interne Verlinkung, Ladezeiten und Texte.
Bei beidem gilt für eine Top Platzierung, dass man besser sein muss als die Konkurrenz. Dafür muss man dem User die bestmögliche Erfahrung bieten, denn um den User dreht sich alles.

Wie erkennt man gute Backlinks?


Die Faustregel lautet: Je schwieriger es ist einen Backlink zu bekommen, desto wertvoller ist dieser. Um das nochmal detaillierter zu beschreiben, ist hier die Liste anhand welcher Faktoren Google Backlinks beurteilt:

• Ankertext
• ALT Attribut bei Bildlink
• Autorität der verlinkenden Webseite (Domain Authority)
• Themenrelevanz der verlinkenden Webseite
• Position auf verlinkende Webseite
• Wortumfeld auf verlinkender Webseite
• Andere ausgehende Links auf verlinkende Webseite
• NoFollow
• Wurde Verlinkung entwertet
• Alter der Domain

Der Ankertext, auch Linktext genannt ist der Text, welcher auf die Webseite verweist. Der Ankertext sollte bestenfalls die verlinkte Unterseite kurz beschreiben, damit der Link von Suchmaschinen und von Lesern richtig eingeordnet werden kann. Bei einem Bildlink stellt der sogenannte ALT-Tag den Linktext dar. Eine kurze Beschreibung wird von der Suchmaschine als natürlicher Ankertext eingeordnet und ist dadurch wertvoller. Das Wortumfeld spielt dabei ebenfalls eine Rolle.

Die Autorität der verlinkten Webseite oder Domain Authority ist eine gute Grundlage, um einen Backlink zu bewerten. Der Wert wird auf einer Skala von 1 – 100 anhand von verschiedenen Faktoren, wie der OnPage Optimierung, Anzahl an Backlinks, Social Signals, dem Alter der Domain und vielem mehr beurteilt.
Die Themenrelevanz ist ebenfalls besonders wichtig. Wenn man als Essensblogger einen Link von einer Seite für Möbel hat, dann ist es für den Leser nicht relevant und wird deshalb als unnatürlich angesehen. Das Einordnen von Themen kann Google dabei immer besser.

Ist ein Link auf einer Webseite weit oben im Text platziert, dann wird er von den Lesern eher angeklickt und auch von Google besser bewertet. Am schlechtesten werden Backlinks aus dem Footer bewertet.

Die ausgehenden Links auf einer Unterseite und deren Anzahl sind ebenfalls wichtig. Wenn die Seite auf Konkurrenten verweist mit Top-Platzierungen, dann geht Google davon aus, dass man ebenfalls dazu gehört. Zudem wird der vorhandene Linkjuice, also die Stärke eines Links, durch die Links auf einer Seite aufgeteilt. Als Faustregel gilt: Wenn eine Unterseite 20 Links hat, dann bekommt jeder Link 1/20 Linkjuice.
Hat ein Link das Attribut NoFollow dann vererbt dieser kein Linkjuice. Links mit NoFollow zu haben ist dennoch wichtig, um ein natürliches Linkprofil zu haben. Die Relation sollte ungefähr bei 80% DoFollow und 20% NoFollow Links liegen.

Wie kann man hochwertige Backlinks aufbauen


Es gibt viele verschiedene Wege, um hochwertige Backlinks zu erhalten.

Content für Top Platzierungen schreiben

Hierbei geht es darum Beiträge zu schreiben, welche den Inhalt der Top Suchmaschinenergebnisse übertrifft. Dafür ist es wichtig sich diese erstmal durchzulesen und sowohl gute als auch fehlende Punkte sich aufzuschreiben. Der Content muss dabei besser, aktueller oder ausführlicher sein als der bereits bestehende. Am besten ist es natürlich, wenn alle Punkte zutreffen. Nachdem man den Artikel erstellt hat, kann man die Webseiten, welche auf diesen Content verlinken anschreiben und auf den eigenen Artikel hinweisen.

Backlinks der Konkurrenz prüfen


Das knüpft direkt an den oberen Punkt an. Mithilfe von verschiedenen Tools kann man die Backlinks der Konkurrenz sehen. Das kann man nutzen, um sich neue Ideen für Backlinks von dort zu holen und diese auch für sich zu nutzen.

Social Media


Es gibt viele verschiedene Social Media Portale, welche eins gemeinsam haben, und zwar das große Vertrauen von Suchmaschinen. Ein Link auf einer Facebook Unternehmensseite bringt nicht nur einen Backlink, sondern auch die Besucher können mit nur einem Klick mehr über Ihr Unternehmen erfahren. Es ist also auch nutzerfreundlich.
Dazu kann man auch die Google Dienste zählen. Google+, Google MyBusiness und YouTube genießen natürlich auch ein sehr hohes Ansehen. Vor allem die Nutzung von YouTube ist bei der Erstellung von Content besonders wichtig, denn YouTube bringt nicht nur Backlinks mit sich, sondern auch eine große potenzielle Reichweite. YouTube ist nämlich die zweit größte Suchplattform nach Google. Die Videos können dann sogar monetarisiert werden und man kann diese zudem auf der eigenen Webseite einbinden.

Kontakte

Wenn Sie in Ihrem Bereich Geschäftspartner haben oder sogar Freunde von Ihnen dort arbeiten, dann können Sie diese nach einer Verlinkung fragen. Zudem können Sie auch über Ihre Social Media Kanäle Kontakt knüpfen mit Reportern aus Magazinen oder mit anderen wichtigen Personen aus Ihrer Branche. So können Sie den Content von Ihren Kontakten mit wertvollen Kommentaren bereichern und Ihr Content wird schneller gefunden.

Verzeichnisse

Es gibt im Internet viele verschiedene Verzeichnisse einige davon sind seriös und haben gute Backlinks andere Verzeichnisse sind unseriös. Wichtig ist es darauf zu achten, dass man bestenfalls ein themenspezifisches oder lokales Branchenbuch nimmt. Branchenbücher mit der passenden Kategorie und einem Beschreibungstext sind hier ebenfalls sinnvoll. Neben Branchenbüchern gibt es noch Ressource Seiten oder auch Linklisten. Beides sind Seiten mit einigen Links zu einem spezifischen Thema. Diese findet man durch die folgende Suche „Ihr Keyword + Linktipps/ Ressourcen/ nützliche Ressourcen/ hilfreiche Ressourcen/ Links/ nützliche Links/ hilfreiche Links“.
Besonders wertvolle Linklisten bzw. Backlinks kommen von NGOs, Regierungen und Universitäten. Diese erkennt man an den Endungen .edu oder .gov. Die Verzeichnisse und Linklisten von egal welcher Domain sollten dabei mindestens ein Domain Rating von 50 haben.

Wie schreibt man eine gute Mail


In den oben genannten Schritten war ein paar Mal die Rede von dem anschreiben des Webmasters bzw. Eigentümers der Webseite. Damit diese auch gelesen wird sind ein paar Punkte wichtig:
• Die Mail sollte nachmittags versendet werden, damit diese auch eher gelesen wird.
• In der E-Mail ist es wichtig mit Mehrwert zu überzeugen und eine Balance aus Aufwand und Nutzen zu finden. Dabei ist es sinnvoll einen veröffentlichten Artikel zu kommentieren und eine klare, präzise und interessante Betreffzeile zu haben. Zudem sollte die Mail selbstverständlich eine persönliche Ansprache und keine Grammatik- oder Rechtschreibfehler beinhalten.
• Dem Webseitenbetreiber muss vor allem deutlich gemacht werden was sein Vorteil ist von der Verlinkung.
• Die Mail sollte kurz und auf dem Punkt gebracht sein.

Fazit


Den Aufbau von Backlinks sollte man weder auf die leichte Schulter nehmen noch hintenanstellen. Man muss genau darauf achten von wo man seine Backlinks bekommt und diese regelmäßig überprüfen. Das wichtigste beim Backlink-Aufbau ist der konstante Aufbau von hochwertigen Backlinks über Wochen und Monaten für die besten Ergebnisse.