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Adressgewinnung neu denken

Hilfreiche Tipps und Einsichten wie mithilfe von professionellem E-Mail-Marketing neue Kunden nach der Krise gewonnen werden können.
Sebastian Strzelecki | 04.06.2020
Die Möglichkeiten der Adressgewinnung © Pixabay / rawpixel
 

Das Corona-Virus hat weiterhin die Welt und ihre Wirtschaft fest im Griff. Auch im Zuge der fortlaufenden Lockerungen stehen Unternehmer und Selbstständige vor der Frage, wie sie mit bestehenden Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen Nähe zum Kunden aufbauen können. Digitale Services wie E-Mail-Marketing sind schon seit einigen Jahren fester Bestandteil von Kunden- und Unternehmenskommunikation. Doch wie kann man auch in Zeiten der Krise erfolgreiche Adressgewinnung praktizieren, um neue Kunden von sich zu überzeugen und an sich zu binden?

E-Mail Marketing Anfänger?

Wie schnell sich die Welt zu digitalisieren vermochte, haben wir in den letzten Wochen beobachten können. Wenn Sie erst seit dieser Situation über E-Mail-Marketing nachdenken, so starten Sie, was die Adressgewinnung angeht, vermutlich ganz bei null. Es in solchen Fällen ratsam, die ersten 100 Adressen im persönlichen Umfeld zu generieren. Fragen Sie gute Geschäftskontakte und nutzen Sie Ihr Netzwerk. Freunde, Bekannte und Familie sind die erste Anlaufstelle und durch die persönliche Verbindung auch an Ihrem Erfolg interessiert! Daher ist es leichter hier die Einwilligung zur Nutzung der E-Mail-Adresse zu erhalten. Es ist verständlich, dass Sie niemanden belästigen wollen. Doch Fragen ist kein Bedrängen – und kostet Sie nichts.

Kundenkontakt nutzen

Sie haben ein Geschäft mit Kundenkontakt und erst seit den Lockerungen wieder die Möglichkeit, im Austausch mit Ihren Kunden zu sein? Nutzen Sie diese Chance für Ihre Adressgewinnung! E-Mail Marketing hilft Ihnen, auch bei einer vorübergehenden Schließung Ihre treuen Kunden zu informieren. Das ist nicht nur in Zeiten von Corona ein Vorteil, in denen flexible Anpassungen und Handlungen täglich Änderungen hervorrufen. Es hilft Ihnen auch langfristig Nähe zu Kunden und interessierten, potentiellen Käufern aufzubauen. Im persönlichen Gespräch lernen Sie ihr Gegenüber besser kennen und erfahren, welche Themen ihm wichtig sind. Dadurch können Sie einerseits viel gezielter die Vorteile Ihres Newsletters anbringen. Andererseits erfahren Sie auch, welche Themen zusätzlich für Ihre Zielgruppe spannend sind.

Adressgewinnung offline

Als Ladenbesitzer oder Saloneigentümer, aber auch als Dienstleister können Sie hervorragend offline Adressgewinnung betreiben. Sprechen Sie Ihre Kunden im Rahmen von Sonderaktionen oder Schlussverkäufen direkt an, ob sie für weitere Informationen eine persönliche Nachricht über Ihren Newsletter erhalten möchten.

 

Über eine Einschreibliste ermöglichen Sie Kunden ganz analog, sich für Ihren Newsletter anzumelden. Das Tolle ist, dass diese auch ohne Internetverbindung jederzeit einsatzbereit ist. Bedenken Sie aber, dass die Einschreibliste ein Unterschriftsfeld haben muss! Nur so kann der Empfänger seine Einwilligung in die Erhebung und Verwendung der Daten für den Newsletter-Versand eindeutig erteilen. Legen Sie diese Liste sicher ab, um die Einwilligungen auch langfristig dokumentiert zu wissen. Zusätzlich unerlässlich ist ein Datenschutzhinweis, der zur Einsicht bereitliegen muss. Hier wird Art, Umfang und Zweck der Verwendung der Daten erklärt und er informiert über die Widerrufsmöglichkeit. Darüber hinaus muss sichergestellt sein, dass die Adressen der zuvor eingetragenen Neuabonnenten nicht einsehbar sind. Um die Interessenten, welche sich bereits in die Liste eingetragen haben zu schützen, hilft beispielsweise das Abdecken der Adressen mit Hilfe von „Post-Its“. Diese lassen sich später rückstandsfrei entfernen, wenn die Adressen in die Empfängerliste eingegeben werden.

 

Der Nachteil einer händisch geführten Einschreibliste ist, dass die E-Mail-Adressen in den E-Mail-Verteiler übertragen werden müssen. Hier fehlt dem Papier die Funktion zum einfachen Hochladen und es hilft nur Abtippen. Falls Sie die Möglichkeit haben, Kundenkontakt analog und digital zu kombinieren, indem Sie statt des Papiers auf ein Tablet oder Smartphone setzen, sparen Sie sich einen Arbeitsschritt. Dafür gibt es passende digitale Formulare. Will sich ein Kunde einschreiben, rufen Sie einfach diese Seite auf Ihrem Tablet auf und reichen es Ihrem Kunden zum Ausfüllen. Das Double-Opt-In ist bei der Nutzung der meisten Anmeldeformulare Teil des Prozederes. Somit erhält der Neu-Abonnent automatisch eine E-Mail mit einem Bestätigungslink und Sie sind auf der sicheren Seite!

Digitaler Kanal profitiert von analogen Maßnahmen

Dass E-Mail Marketing in der Krisenzeit als erfolgreiches Zugpferd für die Wirtschaft einspringt zeigt ein Blick auf die Nutzung der letzten Wochen und Monate. Spitzenwerte von bis zu 700 Newsletter pro Sekunde über CleverReach beweisen ein Bedürfnis nach Kommunikation in Zeiten der Krise. Diese Werte sind vergleichbar mit dem Weihnachtsgeschäft. Nutzen Sie diesen Auftrieb für Ihren Start in die digitale Direktkommunikation!

 

Es ist kein Widerspruch E-Mail-Adressen offline einzusammeln. Für Händler sowie Dienstleister mit vielen Kundenkontakten ist die offline Adressgewinnung sehr interessant. Darüber hinaus ist es der optimale Einstieg für alle, deren E-Mail Marketing noch im Aufbau ist. Der direkte, persönlichen Kontakt ist weiterhin der beste Verkäufer, auch zu Krisenzeiten! Und den hat man beim Einsammeln von E-Mail-Adressen „im echten Leben“.