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Die 16 besten Newsletter-Tipps für Ihr E-Mail Marketing 2022

Mit unseren 16 Tipps und Tricks katapultieren Sie Ihr E-Mail Marketing auf ein neues Level und erstellen im Handumdrehen erfolgreiche Newsletter!
Sendinblue | 02.05.2022
Die 16 besten Newsletter-Tipps für Ihr E-Mail Marketing 2022 © Sendinblue
 

Wie Sie einen Newsletter erstellen, der auch wirklich gelesen wird? Der nicht sofort im Papierkorb landet ohne jemals geöffnet worden zu sein? Wir verraten es Ihnen. 

Die grundsätzliche Entscheidung für einen professionellen E-Mail Service Provider (z.B. Sendinblue) und damit gegen einen Internet Service Provider wie Outlook ist bereits der erste und wichtigste Schritt in Richtung erfolgreiches Newsletter Marketing.

Denn: Newsletter Marketing – ein alter Hut? Auf keinen Fall.

Die E-Mail ist auch nach 45 Jahren und trotz Facebook, Instagram und Co. der effizienteste Kommunikationskanal im Online Marketing. Wenn es darum geht, eine vertrauensvolle Beziehung zu (potenziellen) Kund:innen aufzubauen und diese langfristig an das eigene Unternehmen zu binden, ist und bleibt die E-Mail einfach unschlagbar.

Mit unseren 16 Tipps und Tricks katapultieren Sie Ihr E-Mail Marketing auf ein neues Level und erstellen im Handumdrehen erfolgreiche Newsletter, die Leser:innenherzen höher schlagen lassen.

 

Tipps für einen hochwertigen Newsletter-Verteiler

 

Die Basis eines jeden Newsletters ist die Mailingliste. Denn ohne Empfänger:innen kein Newsletter. Grundsätzlich gilt hierbei: Qualität vor Quantität. 

Behalten Sie hierbei die folgenden Tipps im Hinterkopf:

 

Keine E-Mail-Adressen kaufen

Regel Nummer eins im Newsletter Marketing: der käufliche Erwerb von E-Mail-Adressen ist tabu. Auch wenn dieser Weg zunächst vielleicht verlockend klingen mag, sprechen viele Gründe ausdrücklich dagegen.

Gekaufte E-Mail-Listen sind häufig nicht nur fehlerhaft, sondern meist auch veraltet. Einen Teil der Adressen können Sie also überhaupt nicht nutzen. Der andere Teil interessiert sich höchstwahrscheinlich sowieso nicht für Ihren Newsletter. Und Spamfilter sind mittlerweile sehr gut darin geworden, unerwünschte Mails zu identifizieren und zu blocken. 

Außerdem: E-Mail-Adressen kaufen widerspricht den datenschutzrechtlichen Anforderungen. Denn bevor ein Newsletter versendet wird, muss immer die Einwilligung der Empfänger:innen eingeholt werden. Das ist bei gekauften Adressen logischerweise nicht der Fall. Für Ihren Newsletter-Erfolg sind gekaufte Adresslisten somit wertlos und Ihr Geld an anderer Stelle besser aufgehoben.

 

Datenschutz beachten

Im Newsletter Marketing führt kein Weg an ihm vorbei: dem Datenschutz

Wir haben es oben bereits kurz erwähnt: Spätestens seit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) darf Ihr Newsletter-Verteiler nur aus E-Mail-Adressen bestehen, die dem Erhalt Ihrer E-Mail ausdrücklich zugestimmt haben. Wie Sie diese Einwilligung einholen? 

Das Double-Opt-In Verfahren hat sich hierbei als bester und rechtssicherster Anmeldeprozess etabliert. Das Doi funktioniert im Prinzip so: Potenzielle Interessent:innen melden sich für Ihren Newsletter an. Anschließend erhalten diese eine E-Mail mit einem individuellen Bestätigungslink. Mit dem Klick auf diesen Link willigen sie aktiv dem Empfang Ihres Newsletter ein und erst dann haben Sie einen Kontakt mehr in Ihrem E-Mail-Verteiler.

Auch wichtig: Ein DSGVO-konformer Newsletter muss zum Beispiel auch immer einen Abmeldelink und das Impressum enthalten.

 

Newsletter-Anmeldeformular richtig platzieren

Was nützt der weltbeste Newsletter, wenn er bei niemandem im Postfach landet? Die richtige Platzierung Ihres Newsletter-Anmeldeformulars ist entscheidend beim Sammeln von E-Mail-Adressen. Sie sollten das Formular so platzieren, dass sich potenzielle Abonnent:innen weder penetrant genervt davon fühlen, noch sollten sie es lange suchen müssen. 

Teasern Sie Ihr Newsletter-Anmeldeformular als Eyecatcher zum Beispiel in der Opt-in-Bar ganz oben auf Ihrer Website an oder platzieren Sie es in der Sidebar oder in einem Exit Pop-up. Wir empfehlen Ihnen zusätzlich eine eigene Landingpage zu erstellen, auf der sich Nutzer:innen zu Ihrem Newsletter anmelden können.

 

Kontaktliste sauber halten

Entfernen Sie diejenigen Empfänger:innen, die – je nach Versandfrequenz – innerhalb der letzten sechs bis zwölf Monate nicht mehr geöffnet oder geklickt haben.

Das reduziert Beschwerden und erhöht obendrein indirekt Öffnungs- und Klickraten. Denn Kontakte, die offenbar sowieso kein Interesse haben und nicht öffnen oder klicken, werden gar nicht mehr angeschrieben.

 

Tipps für eine überzeugende Absenderzeile

 

Ihre Absenderzeile, bestehend aus Absendername, Betreff und Preheader, ist der erste Eyecatcher Ihres Newsletter. Sie beantwortet die erste unterbewusste Frage Ihrer Abonnent:innen: Spam, Ja oder Nein? 

Bevor Sie sich also dem eigentlichen Newsletter-Erstellen widmen, sollten Sie sich zunächst eine überzeugende Absenderzeile überlegen, um Ihre Empfänger:innen davon zu überzeugen, Ihre E-Mail überhaupt zu öffnen. Und das ist manchmal gar nicht so leicht bei der Flut an Mailings, die täglich im Postfach landet. 

Hier unsere Tipps kurz und knapp zusammengefasst:

 

Persönlicher Absender

Verwenden Sie im Absender Ihren Markennamen. Das schafft Vertrauen und stärkt den Wiedererkennungswert. Beispielsweise können Sie einfach nur Ihren Firmen/Marken-Namen hinschreiben oder eine Kombination aus Markennamen und Ihrem Vornamen verwenden (z.B. Josefine von Sendinblue). 

Mit einem:r persönlichen Ansprechpartner:in stellen Sie bereits von Anfang an eine emotionale Beziehung her und stärken die Kund:innenbindung.

 

Überzeugende Betreffzeile

So viel ist sicher: Sie werden nicht der einzige Newsletter im Postfach Ihrer Empfänger:innen sein. Entsprechend wichtig ist es, der Betreffzeile ein wenig Kreativität und Bedeutung zu schenken. Denn ist der Betreff besonders unglücklich gewählt, sorgt er dafür, dass es Ihr Newsletter noch nicht einmal bis in das Postfach schafft.

Mit viel Pech landet er direkt im Spam. Vermeiden Sie daher bestimmte Begriffe (z.B. dringend, gratis, €€, $$, sexy), die die Spamfilter von E-Mail-Providern in Alarmbereitschaft setzen. 

Außerdem gilt: In der Kürze liegt die Würze. Achten Sie darauf, dass Ihr Betreff nicht zu lang ist. Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich eine Betreff-Länge von maximal 50 Zeichen – auf diese Weise wird Ihr Text sowohl in der Desktop-Ansicht als auch auf Smartphones und Tablets vollständig angezeigt.

 

Persönlich zieht am besten

Anonymes Massenmailing? Das war einmal. Sprechen Sie Ihre Empfänger:innen bereits in der Betreffzeile persönlich beim Namen an (z.B. “Hi Nicole”). So geben Sie Ihren Leser:innen das Gefühl, ein ganz besonderer Kontakt in Ihrer Liste zu sein. 

Sie kennen den Namen Ihrer Kontakte nicht? Dann können Sie Ihrem Newsletter-Betreff trotzdem einen persönlichen Touch verleihen (z.B. “Lieber Fashion-Freund”). Wussten Sie, dass eine persönliche Ansprache im Betreff Ihre Öffnungsrate bereits um 10,6% erhöht? Probieren Sie es einfach einmal aus.

 

Preheader verwenden

Der Preheader ist quasi die Verlängerung Ihrer Betreffzeile und wird beim Newsletter-Erstellen häufig unterschätzt, kann aber deutlich zum Erfolg Ihres Mailings beitragen. Aber: Wiederholen Sie im Preheader nicht einfach nur Ihre Betreffzeile, sondern teasern Sie erste Informationen zum Inhalt Ihres Newsletters an und machen Sie neugierig auf mehr. 

Der Preheader wird in Gmail, Apple Mail und Outlook und damit in den am häufigsten verwendeten E-Mail Clients angezeigt und birgt damit jede Menge Potenzial, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

 

Ehrlich währt am längsten

Dies ist vielleicht der wichtigste Tipp, den wir Ihnen geben können: Ein guter E-Mail-Betreff und Preheader sollten nicht einfach nur die Öffnungsrate eines einzelnen Newsletters maximieren. Sie sollten vor allem dazu beitragen, eine dauerhafte Beziehung zwischen Ihrer Marke und Ihren Kund:innen aufzubauen. 

Vermeiden Sie es also, über den Inhalt Ihrer E-Mails zu lügen, das berühmte “Gefühl der Dringlichkeit” zu missbrauchen oder andere Dinge, die Ihre Öffnungsraten künstlich erhöhen. Das bringt langfristig keine Punkte.

 

Tipps für ein ansprechendes Newsletter Design

 

Im Newsletter Marketing gilt: Das Auge liest mit. Ein hübsches Layout ist somit das A und O für einen erfolgreichen Newsletter. Heben Sie sich von Ihren Wettbewerber:innen ab und finden Sie Ihr Design.

Wichtig: Behalten Sie immer Ihre Zielgruppe im Hinterkopf und bleiben Sie Ihrer Corporate Identity treu.

Beachten Sie zudem folgende Tipps:

 

Aktivieren Sie mit einem CTA

Call to Actions (CTAs), zum Beispiel in Form eines Buttons, sind die ideale Möglichkeit, um Ihre Leser:innen zu einer Aktion zu verleiten und damit für ordentlich Website Traffic und Conversions zu sorgen.

Ob “Jetzt kostenloses E-Book herunterladen”, “Ihr exklusiver Rabatt-Gutschein” oder “Hier mehr erfahren” – ein gut gestalteter CTA Button beinhaltet eine klare und eindeutige Handlungsaufforderung. 

CTAs sollten sich zudem farblich vom Rest Ihrer Newsletter-Vorlage abheben. Visuelle Elemente und Akzente helfen dabei, auf Ihren Button aufmerksam zu machen. Achten Sie dabei darauf, die CTAs groß genug zu gestalten. So haben auch Empfänger:innen via Handy die Möglichkeit, auf den Button zu klicken. Ein CTA im Teaserbild animiert übrigens besonders effektiv zum Klicken.

 

Weniger ist mehr

Ein Newsletter gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Leser:innen einen Überblick über Ihre wichtigsten Produkte oder Angebote zu geben. Das spart Ihren Empfänger:innen viel Recherche-Zeit.

Passen Sie jedoch auf, dass Sie Ihr Mailing nicht zu überladen wirkt und achten Sie darauf, dass die wichtigsten Inhalte am Anfang beziehungsweise über dem ersten Seitenumbruch – dem sogenannten Above-the-Fold-Bereich – stehen. 

 

Gut strukturiert

Grafische Elemente wie Trennlinien, Infoboxen, Checklisten und knackige Überschriften grenzen einzelne Elemente klar voneinander ab und sorgen für eine bessere Übersichtlichkeit. Und das wiederum sorgt bei Ihren Empfänger:innen für eine bessere Lesbarkeit und lädt zum Weiterscrollen ein.

Wichtig: Alle Inhalte sollten ohne horizontales Scrollen sichtbar sein. Überschreiten Sie deshalb nicht 600px Breite.

 

Visuals einbauen

Visuelle Elemente wie Bilder, Videos oder GIFs machen Ihre E-Mail Marketing-Kampagnen lebendig und sorgen für Aufmerksamkeit. Allein Bilder generieren eine bis zu 42% höhere Click Through Rate als E-Mails ohne Bilder.

Jedoch nicht zu voreilig: Wir empfehlen einen Bildanteil von ca. 20-30% und eine Bildbreite von maximal 600 Pixel, um lange Ladezeiten und Darstellungsprobleme zu vermeiden. 

 

Ihre Bilder sollten zudem unterstützend zu Ihrem Text eingesetzt werden und somit immer einen Mehrwert beim Lesen bieten. Und nicht vergessen: Fügen Sie für jedes Bild immer einen ALT-Text (Alternativtext) hinzu, für den Fall, dass es einmal nicht angezeigt wird. Der hinterlegte Alternativtext ist eine kurze Beschreibung des nicht geladenen Bildes und ist für Ihre Nutzer:innen nicht sichtbar, aber für Suchmaschinen sehr wichtig.

 

Emojis als Eyecatcher 

Nicht nur im Privaten, sondern auch im professionellen Newsletter Marketing sind Emojis bereits angekommen. Sie verbreiten beim Lesen Spaß und lösen klare Assoziationen aus.

Zudem verleihen Emojis Ihrem Newsletter einen persönlichen Touch und helfen dabei, Spam-Wörter vorteilhaft zu ersetzen sowie die Länge Ihres Betreffs in den Griff zu bekommen. Verwenden Sie beispielsweise ⏰ anstelle des Spam-Begriffs “dringend”.

Aber auch hier gilt: Emojis sparsam und immer sinnvoll je nach Branche einsetzen.

 

Professionelle Designvorlagen

Mit einer professionellen E-Mail Marketing Software ist das Erstellen eines Newsletters ein echtes Kinderspiel. Sie müssen weder designen noch programmieren können. Denn die meisten Tools haben einen Drag&Drop-Editor, mit dem Sie nach Baukastenprinzip einfach Elemente reinziehen, platzieren und anpassen können.

Noch schneller geht das Gestalten mit Newsletter-Vorlagen, die Sie individuell anpassen und immer wieder verwenden können. Bei Sendinblue haben Sie beispielsweise Zugriff auf über 70 Vorlagen – viele davon sind auch bereits im kostenlosen Paket erhältlich. Hier ein kleiner Einblick in unsere Vorlagengalerie: 

 

 

Responsives Design

Viele Nutzer:innen rufen ihre E-Mails heutzutage unterwegs auf dem Handy ab. Ob Smartphone, Tablet oder Desktop – um Ihren Leser:innen heute gerecht zu werden, benötigen Sie ein Newsletter Design, das die Darstellung automatisch an die Bildschirmgröße jedes Endgeräts anpasst (responsives Design).

Glücklicherweise bieten die meisten professionellen Newsletter Tools bereits responsive Vorlagen an, die Sie ganz nach Ihrem Gusto bearbeiten können.

 

Den kompletten Artikel und 17 weitere hilfreiche Tipps finden Sie bei Sendinblue.