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Nützliche E-Mail-Adressen sammeln: 5 Tipps

E-Mail-Kampagnen brauchen Empfänger*innen! In diesem Artikel erhalten Sie 5 Tipps, die Ihnen beim Sammeln hochwertiger E-Mail-Adressen helfen.
Sendinblue | 16.05.2022
Nützliche E-Mail-Adressen sammeln: 5 Tipps © Freepik
 

Die Basis eines jeden Newsletters sind die Empfänger*innen. Aber beginnen wir von vorn: E-Mail Marketing ist mit seinem besonders hohen ROI (Return on Investment) die effizienteste Disziplin im Online Marketing und anderen Bereichen wie Social Media damit weit voraus. Newsletter helfen dabei, Umsätze zu steigern und Kund*innen langfristig an Ihr Unternehmen zu binden.

Behalten Sie eines immer im Hinterkopf: Ihre Leser*innen wollen rechtzeitig und passend informiert werden. Sie haben den harten Wettbewerb der E-Mail Marketer verloren, sobald Empfänger*innen Ihr Mailing als Spam empfinden oder sich beim Lesen gelangweilt fühlen. So sammeln Sie im Handumdrehen E-Mail-Adressen:

 

1. Bieten Sie Abonnent*innen einen echten Mehrwert

Warum sollte sich jemand für Ihren Newsletter anmelden? Grundsätzlich gilt: Je relevanter Ihr Newsletter, desto eher sind potenzielle Abonnent*innen dazu bereit, Ihnen die E-Mail-Adresse und möglicherweise sogar einige kleine Extra-Informationen zu übermitteln. Diese können Sie später für die Personalisierung nutzen, um noch überzeugendere Newsletter zu versenden.

Stellen Sie sich als Marketer die Frage, welche Informationen Sie regelmäßig per Newsletter an Ihre Empfänger*innen streuen wollen? Finden Sie zudem Ihr Design, Ihre Tonalität und Ihre redaktionelle Linie heraus und machen Sie sich für Ihre Leser*innen erkennbar. Heben Sie sich von Ihren Wettbewerbern ab und stellen Sie Ihre besten Inhalte und interessantesten Angebote zusammen. Kurz gesagt: Bieten Sie Leser*innen einen inhaltlichen Mehrwert.

Kaufempfehlungen per Newsletter oder spannende Rabattaktionen kommen beispielsweise bei Abonnent*innen immer gut an und sorgen zudem für besonders hohes Engagement. Lassen Sie sich außerdem von unseren 50 Newsletter-Ideen inspirieren.

 

2. Vermeiden Sie Hürden bei der Newsletter-Anmeldung

E-Mail-Adressen und Empfängerinformationen sammeln? Ja! Und das um jeden Preis? Lieber nicht. Weniger ist oft mehr – das gilt auch für Ihr Anmeldeformular.

Natürlich möchten Sie am liebsten so viele Informationen über Ihre Empfänger*innen sammeln, wie es nur möglich ist. Das kommt Ihnen insbesondere für die Zielgruppenerschließung und Empfängersegmentierung zu Gute. 

Machen Sie das Newsletter-Anmeldeformular für potenzielle Abonnent*innen allerdings unnötig kompliziert, verlieren diese verständlicherweise schnell die Geduld. Wer möchte sich schon gerne Minuten lang damit aufhalten, einen Newsletter zu abonnieren? Rechtlich gesehen dürfen Sie ohnehin nur die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld abfragen, alle anderen Felder müssen freiwillig bleiben.

 

3. Widerstehen Sie der Versuchung: kein käuflicher Erwerb von E-Mail-Adressen

Falls Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt haben, E-Mail-Adressen käuflich zu erwerben, sollten dies ganz schnell wieder aus ihrem Kopf streichen. E-Mail-Adressen kaufen ist nicht nur rechtlich ein absolutes No-Go, sondern bringt Ihnen auch in Sachen Relevanz keine Punkte. Denn wie bereits gesagt: Was nicht interessiert, wird auch nicht gelesen. Für Ihren Marketing-Erfolg sind gekaufte Adresslisten deshalb ohnehin wertlos und Ihr Geld an anderer Stelle besser aufgehoben.

E-Mail-Adressen kaufen widerspricht nämlich der goldenen Regel des E-Mail Marketings: Dem Double-Opt-In-Verfahren (DOI-Verfahren). Für den E-Mail-Versand muss immer die aktive Einwilligung der Empfänger*innen vorliegen. Das ist bei gekauften Adressen logischerweise nicht der Fall.

Selbst wenn die Empfängerdaten aus diesen Listen korrekt und vollständig wären, würden sich diese Menschen höchstwahrscheinlich sowieso nicht für Ihr Mailing begeistern. Und das Interesse Ihrer Abonnent*innen ist der Schlüssel zur langfristigen Kundenbindung. 

 

4. Wer sich an die Regeln hält, wird belohnt

Kommen wir noch einmal genauer auf das DOI-Verfahren zu sprechen. Dieses funktioniert nach folgendem Prinzip: Ein*e potenzielle*r Interessent*in meldet sich für Ihren Newsletter an. Anschließend erhält diese*r eine Mail mit einem individuellen Bestätigungslink. Mit Klick auf diesen Link willigt der*die Empfänger*in aktiv dem Empfang Ihres Newsletter ein. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben nun einen Kontakt mehr in Ihrem E-Mail-Verteiler, den Sie kontaktieren dürfen.

In der Realität geht dieser Prozess leider nicht immer so flüssig vonstatten. Sie werden ab und zu feststellen, dass sich beim Eintragen der E-Mail-Adresse ein Tippfehler eingeschlichen hat. Aus rechtlicher Sicht ist es Ihnen nicht gestattet, diesen Fehler zu korrigieren. Das muss der*die Empfänger*in in diesem Fall selbst regeln.

 

5. Social Media ist gut, E-Mail Marketing ist besser?

Sehen Sie Social Media als Stütze für Ihr E-Mail Marketing oder als Geheimwaffe für einen kleinen Extra-Boost an Reichweite. Je nach Branche und Art Ihres Unternehmens sind Sie wahrscheinlich bereits auf Social Media vertreten und unterhalten Ihre Follower regelmäßig mit lustigen Bildern, informativen Posts und innovativen Gewinnspielen.

Bewerben Sie die Newsletter-Anmeldung doch einfach zusätzlich auf Ihren Social Media-Kanälen und erreichen Sie so eine Gruppe an Leuten, die sich sonst nicht zu Ihrem Newsletter verlaufen hätte. Denn Sie werden die Aufmerksamkeit potenzieller Abonnent*innen eher auf Ihren Newsletter ziehen, wenn diese ihn mehr als einmal zu Gesicht bekommen.

 

Den kompletten Artikel und 5 weitere Tipps finden Sie bei Sendinblue.