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Keine Marktkonzentration im Lebensmittel-Onlinehandel

Verbraucherzentrale Brandenburg eine Untersuchung des deutschen Lebensmittel-Onlinehandels durchgeführt.
bevh | 26.01.2017
Im Rahmen des Projektes „Marktwächter Digitale Welt“ hat die Verbraucherzentrale Brandenburg eine umfangreiche Untersuchung des deutschen Lebensmittel-Onlinehandels durchgeführt. Die Ergebnisse werden heute, 26. Januar, im Rahmen der Grünen Woche in Berlin vorgestellt.

Professionell, kundenfreundlich, pünktlich und schnell sind die dominierenden Begriffe im heute vorgestellten Abschlussbericht des Marktwächters Digitale Welt zur Untersuchung des deutschen Lebensmittel-Onlinehandels. Der Bericht legt offen, dass anders als im stationären Lebensmitteleinzelhandel im Lebensmittel-Onlinehandel keine Marktkonzentration existiert. Verbraucherinnen und Verbrauchern haben im Internet angesichts der Angebots- und Anbietervielfalt eine echte Wahlmöglichkeit. Lebensmittel online zu beziehen ist zur echten Alternative geworden. „Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, attestiert die Untersuchung vor allem eines: Die über 800 Lebensmittel-Onlinehändler in Deutschland machen einen richtig guten Job!“ erklärt Jens Drubel, Vorsitzender des FORUM Lebensmittel im bevh, die Kernaussagen des Abschlussberichts. „Die vereinzelt weiterhin aufgetretenen Mängel in den Bereichen Verfügbarkeit oder Kennzeichnung sind der Branche Ansporn, noch besser zu werden.“ ergänzt Drubel. Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Gesetzgeber klare, vor allem aber in der Praxis auch umsetzbare Regeln schafft.

Max Thinius, Sprecher des FORUM Lebensmittel, konstatiert: „Tatsächlich will der Kunde gar nicht selbst anfassen und prüfen, er will ein Garantieversprechen, das von unserer Branche eingehalten wird. Das hat die heute vorgestellte Untersuchung belegt.“

Die Untersuchung steht unter folgendem Link auf der Webseite des Marktwächters Digitale Welt zum Download zur Verfügung: http://www.marktwaechter.de/digitalewelt