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Nur jeder Dritte nutzt bei der Jobsuche Social Media

Umfrage: Die Online-Jobportale landen über alle Altersstufen hinweg auf Platz 1 der am meisten genutzten Kanäle bei der Stellensuche.
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Jobbörsen, Karriereseiten, Social Media, ... Nie war die Auswahl an Kanälen zur Jobsuche für Kandidaten so groß wie heute. Dennoch gibt es bei den Befragten einen klaren Favoriten: Die Online-Jobportale landen – über alle Altersstufen hinweg – bei 8 von 10 Befragten (81,9%) auf Platz 1 der am meisten genutzten Kanäle. Und auch bei einem Blick auf die Präferenzen der befragten Bewerber ergibt sich ein klares Bild: Online-Jobbörsen nehmen bei allen Zielgruppen auch hier eindeutig den ersten Platz ein. Besonders beliebt sind Jobbörsen bei den 25-34-Jährigen. Die Altersgruppe bis 24 nutzt zudem verstärkt Suchmaschinen wie Google für die Suche nach einer neuen Herausforderung. Nur jeder Dritte (33,4%) der Befragten gibt an, Social Media Kanäle zur Jobsuche zu verwenden. Damit landen die sozialen Medien insgesamt nur auf Platz 7 von 8 – und werden sogar von den Printmedien überholt.

Betrachtet man die Gruppe, die Social Media nutzt, ergibt sich folgendes Bild: Während Frauen Facebook bevorzugen, nutzen Männer häufiger die Business-Netzwerke Xing und LinkedIn. Twitter landet bei beiden Geschlechtern auf dem letzten Platz. Die älteren Zielgruppen präferieren die Business-Plattformen – wohl auch auf Grund des im Laufe der Berufstätigkeit dort aufgebauten Netzwerks. Bei den Jüngeren machen vor allem Facebook, aber auch Twitter mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil das Rennen. Besonders ausgeprägt ist die Social-Media-Nutzung in der Gruppe der Befragten, die zwischen 25 und 34 Jahren alt sind. Ab 35 spielt zumindest Facebook bei der Jobsuche jedoch keine bedeutend große Rolle mehr.

Eisbrecher Stellenanzeige: So können Arbeitgeber punkten
Ob sich ein Kandidat für oder gegen eine Bewerbung entscheidet, hängt maßgeblich von seinem Eindruck ab, den er über die Stellenanzeige von der ausgeschriebenen Tätigkeit und dem potentiellen neuen Arbeitgeber gewinnt. Nicht überraschend also, dass Bewerber von einer Stellenanzeige vor allem eine klare Formulierung der Aufgaben sowie der benötigten Qualifikationen erwarten. Dies sind auch die beiden Aspekte, die von den Befragten am häufigsten als „voll erfüllt“ bewertet werden (20,83% und 25,15%). Was die Einbindung von Bildern und Videos in Stellenanzeigen betrifft, so scheint es jedoch für mehr als die Hälfte der Befragten (58,54%) noch Luft nach oben zu geben. Hier wird deutlich, dass immer noch viele Unternehmen die Chance verstreichen lassen, bereits in ihren Stellenanzeigen Employer Branding zu betreiben und sich dadurch klar von anderen Arbeitgebern zu differenzieren. Rund ein Viertel der Kandidaten (25,54%) bewertet auch das Design der Anzeigen als schlecht. Arbeitgeber sollten auch die bildhafte Wirkung ihrer Stellenanzeigen nicht unterschätzen und bevorzugt einmal mehr über ein ansprechendes Layout nachdenken, das sich als Eye Catcher von anderen Stellenanzeigen abhebt und dadurch bei potentiellen Bewerbern eine höhere Aufmerksamkeit generiert.