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Wachstum 2011: Betriebliche Altersvorsorge nimmt Fahrt auf

94 Prozent der Top-Entscheider in der deutschen Versicherungswirtschaft rechnen in den kommenden drei Jahren mit einem Nachfrageschub bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Die Prognosen, die mit einem starken Zuwachs rechnen (60 Prozent), haben sich gegenüber 2006 mehr als verdoppelt. Ebenfalls stark wachsend werden die private Altersvorsorge und das übrige Lebensversicherungsgeschäft eingeschätzt. Auch hier haben sich die positiven Prognosen bis 2011 verdoppelt. Das sind die Ergebnisse der Studie "Branchenkompass 2008 Versicherungen" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Insgesamt rechnen 88 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte in den kommenden drei Jahren mit Zuwächsen im Lebensversicherungsgeschäft und bei der privaten Altersvorsorge. Die Zahl der großen Optimisten stieg gegenüber 2006 sogar von 23 Prozent auf 46 Prozent der Befragten. Keiner anderen Versicherungssparte wird dabei von den Experten ein größeres Wachstumspotenzial zugetraut.

Neben der steigenden Vorsorgebereitschaft der Arbeitnehmer profitiert die betriebliche Altersvorsorge in erster Linie von den geänderten Rahmenbedingungen des Gesetzgebers. So sind beispielsweise die Vorschriften für eine Übernahme der Anwartschaften (Portabilität) bei einem Arbeitgeberwechsel deutlich flexibler geworden.

Hintergrundinformationen
Im Juni 2008 befragte forsa im Auftrag von Steria Mummert Consulting 100 Entscheider aus 100 der größten Versicherungsgesellschaften Deutschlands über ihre Investitionsziele und Marktpolitik bis 2011. Die Entscheider vertreten die wichtigsten Sparten der Personen- und Schadenversicherung: Leben, Kranken, Kfz, Haftpflicht, Industrie/Gewerbe, Transport, Rechtsschutz und andere Sachversicherungen. Befragt wurden die Vorstandsvorsitzenden, Vorstandsmitglieder oder die Leiter der für Investitionen zuständigen Finanz- und Entwicklungsabteilungen. Die Befragungen wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview(CATI) durchgeführt.


Kontakt:
Jörg Forthmann
Faktenkontor
Tel.: +49 (0) 40 22703-7787
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de