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5 Best Practices für bessere Opt-In-Raten

Ein Opt-In ist die aktive Zustimmung eines potentiellen Kunden, mit Ihnen in Kontakt zu treten.
 

Ähnlich wie sich ein stationärer Kunde bewusst entscheidet, Ihren Laden zu betreten, entscheidet sich ein Online-Kunde mit seinen Daten, einen Kommunikationsweg zu öffnen. Und dabei gilt: der erste Eindruck zählt.

Das Opt-In muss attraktiv sein


Verhangene, schmutzige Schaufenster und eine kaputte Türklinke locken keine Kunden an und würden für die meisten Ladenbesitzer inakzeptabel sein. Warum also ist es immer noch häufig anzutreffen, dass Opt-Ins - sei es durch Newsletter-Registrierungen, Formulare, etc. - selten attraktiv auf den Kunden wirken? Fehlende Transparenz, komplizierte Prozesse und ungenaue Aussagen darüber, was der Kunde zu erwarten hat - im stationären Handel würde so ein Laden schnell Konkurs anmelden müssen.

Dabei ist das Opt-In so wichtig wie das erste Date. Der Kunde hat Interesse, muss jedoch noch überzeugt werden, dass er mit Ihnen die richtige Entscheidung trifft. Ehrlichkeit, ein attraktives Äußeres und ein einfacher Umgang sind sowohl im Dating-Leben als auch im Kundenmanagement Grundlagen für ein erfolgreiches Zusammentreffen.

Principal Consultant Delphine Arvengas hat daher fünf Best Practices für Sie aufbereitet, mit denen Ihr Opt-In einlädt und nicht abschreckt.

1. Der Kunde muss sein Opt-In aktiv geben


Es ist rechtlich vorgeschrieben, dass Opt-In-Felder nicht automatisch vorausgefüllt sein dürfen, sondern aktiv vom Kunden angeklickt werden müssen. Zusätzlich ist es auch für den Kunden angenehmer, wenn er die Kontrolle darüber hat, was er wählt und was nicht.

2. Geben Sie Auskunft, was der Opt-In bedeutet

Es geht vor allem darum, Transparenz und Vertrauen zu schaffen. Daher informieren Sie den Kunden, was mit seinen Daten passiert und wie er sich auch wieder abmelden kann. Achten Sie dabei auch auf die rechtlichen Vorgaben.

3. Erläutern Sie die Vorteile des Opt-In


Was bringt ein Newsletter, welche Vorteile ergeben sich durch Werbe-Mails und wozu muss der Kunde mehr als seine E-Mail-Adresse im Formular angeben? Erklären Sie, welche Vorteile sich für Kunden ergeben, die von nun an tolle Inhalte, einmalige Rabatte und personalisierte Informationen und Angebote erhalten. Versetzen Sie sich dabei in die Lage des Kunden und stellen Sie sich die Frage: warum sollte ich mich registrieren?

4. Halten Sie Ihre Formulare schlank


Wenn ein Kunde schon bereit zum Opt-In ist, dann kann man ihn auch gleich nach weiteren Informationen befragen, um die Kommunikation individueller zu gestalten. Doch hüten Sie sich davor, bereits im ersten Formular Adresse, E-Mail und Telefonnummer abzufragen. Für gewöhnlich wird die Konversionsrate bei so einem Formular deutlich niedriger sein als bei einem Formular, das lediglich nach der E-Mail und dem Namen fragt. Nutzen Sie Progressive Profiling, um den Kunden mit jeder weiteren Interaktion nach (nützlicher) Information zu fragen.

5. Verstecken Sie Ihre Opt-Ins nicht

Ein Newsletter ist ein attraktives Mittel, um Kunden zu informieren und ihnen Mehrwerte zu bieten. Dennoch findet man die Anmeldungsformulare etwa für Newsletter viel zu oft versteckt im Footer einer Webseite. Stellen Sie sich vor, die Tür zu einem Laden mit riesiger Schaufensterfront wäre im Hinterhof versteckt. Positionieren Sie Möglichkeiten zum Opt-In (Downloads, Rabatt-Codes, Newsletter) zentral auf Ihrer Homepage.

Der Mangel an Transparenz, das Verstecken von Registrierungen und fehlende Informationen sind oft dem Glauben geschuldet, dass man dem Kunden wertvolle Informationen entlocken möchte, ohne dass er einen Mehrwert davon hat. Dabei werden doch diese Kundendaten dafür eingesetzt, dass der Kunde persönlicher, relevanter und gezielter angesprochen und betreut werden kann. Kommunizieren sie das und verkaufen sie den Opt-In als Möglichkeit und nicht als Unannehmlichkeit.


Ein wichtiges Hilfsmittel stellt dabei eine Marketing Automation Plattform dar, mit der sie sich vieler aufwendiger Prozesse entledigen können, indem Sie sie automatisieren. In unserem White Paper erfahren Sie mehr dazu.

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Weitere Best Practices für den Umgang mit Ihren Kunden, finden Sie übrigens auch in unserer Blogreihe.