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5 Tipps für besseren Datenschutz im Arbeitsalltag

Passend zum heutigen Tag des Europäischen Datenschutzes hier 5 einschlägige Tipps, wie berufliche und private Daten besser geschützt werden können.
Andrew Filev | 28.01.2019
© Pixabay / Biljana Jovanovic
 

Mitarbeiter sind oft nicht ausreichend sensiblisiert, wenn es darum geht, Datenschutz im Arbeitsalltag umzusetzen. Deshalb einige Tipps, wie berufliche und private Daten mit wenig Aufwand besser geschützt werden können:

Zwei-Faktor-Authentifizierung


„Die meisten Apps verwenden Ihr E-Mail-Konto, um Ihre Identität zu verifizieren. Das bedeutet, wenn jemand auf dieses Konto zugreifen kann, hat er alles, was er benötigt um das Kennwort für Ihre Banking-Apps, Daten-Clouds oder sogar für beruflich genutzte Anwendungen zurückzusetzen. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene zwischen Ihren Daten und potenziellen Bedrohungen und verhindert außerdem, dass eine App auf andere Apps zugreift und Daten auf diesem Wege nach Außen gelangen. Laut Google-Ingenieur Grzegorz Milka verwendeten in 2018 weniger als 10 Prozent der Gmail-Nutzer 2FA. Ob Ihre E-Mailadresse bereits gehackt wurde, können Sie auf der Website haveibeenpwned.com testen.‟

Privacy Filter


„Haben Sie schon mal am Geldautomaten über die Schulter geschaut, um sicherzustellen, dass niemand Ihre PIN klaut? Dann heißt das, Sie legen Wert auf Schutz Ihrer Privatsphäre und haben dabei auch Leute mit „Stielaugen” im Blick. Diese gibt es auch im Café, Gemeinschaftsbüro oder im Flugzeug. Privacy-Filter für den Bildschirm sind effektiver als ein Schulterblick. Sie sorgen dafür, dass niemand an sensible Daten durch einen einfachen Blick auf Ihren Bildschirm gelangt. Zusätzlich können Sie Apps mit integrierter Unscharfschaltung nutzen, um schützenswerte Daten auszublenden.‟

Cloud-Sicherheit


„Bei der Zusammenarbeit mit Personen außerhalb des eigenen Unternehmens nutzen viele die Möglichkeit, Dokumente in der Cloud zu speichern und den Kollegen per Linkfreigabe Zugriff zu gewähren. Eine Praxis von der ich dringend abrate, denn solche Links geraten schnell in Hände Dritter. Sorgen Sie stets dafür, dass Dateien mit einem Kennwort geschützt werden, damit Sie im Bedarfsfall den Zugriff sperren können, und speichern Sie diese auf einer Plattform, die Aufzeichnungen darüber enthält, wer wann darauf zugegriffen hat.‟

App-Nutzung


„Das Debakel von Cambridge Analytica hat die Öffentlichkeit für ein Phänomen sensibilisiert, das Cyber-Sicherheitsexperten gut kennen: Die meisten Verstöße gegen den Datenschutz werden durch eigene Mitarbeiter ermöglicht, die jeder App Zugriff gewähren. Lassen Sie daher keine fremden Apps auf Ihr Gerät zugreifen, ohne deren Legitimität zu überprüfen und genau zu wissen, welche Daten sie sammeln und wie sie verwendet werden. Sonst sind Sie vielleicht der Verursacher des nächsten Datenlecks.‟

Phishing


„Laut dem “State of the Phish”-Report von proofpoint wurden 76 Prozent der befragten Unternehmen schon einmal Opfer von Phishing. Aber immer noch gibt es Mitarbeiter, die einen Phishing-Angriff nicht erkennen. Wenn Ihnen eine E-Mail verdächtig vorkommt, überprüfen Sie als erstes die Richtigkeit der Absenderadresse. Wenn Ihr Unternehmen die .com-E-Mail-Erweiterungen verwendet und Ihr Chef Sie von einem .net-Konto anschreibt, oder ein anderer Rechtschreibfehler in der Absenderadresse enthalten ist, ist dies ein klarer Hinweis darauf, dass Phisher am Werk sind. Der erste Schritt sollte sein, sich beim mutmaßlichen Absender zu erkundigen, ob er Sie tatsächlich kontaktiert hat. Hilfreiche Tipps bietet auch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik auf seiner Übersicht zum Thema Phishing.‟