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Web Push: Neuer Kanal, um Kunden zu binden

Mit Push-Benachrichtigungen steigern Unternehmen sowohl ihre Umsätze und Leads, als auch die Effizienz und Qualität ihrer Kundenkommunikation.
Olaf Brandt | 19.09.2019
Web Push: Neuer Kanal, um Kunden zu überraschen © Pixabay / Gerd Altmann
 
Wenn Online-Marketer von Personalisierung und Targeting sprechen, beziehen sie sich zumeist auf bezahlte Werbekanäle wie Google und Facebook. Auf diesen Plattformen ist es für Unternehmen nicht nur sehr einfach, selbstständig im Handumdrehen Anzeigen zu kreieren, auch die gezielte Aussteuerung ist ein Kinderspiel. Im Vergleich dazu ist die Pflege der eigenen Kanäle, vorwiegend E-Mail-Newsletter und die eigene Website, deutlich aufwendiger. Auch Remarketing ist via E-Mail weitaus komplizierter einzurichten als per Ad.

Web Push ist günstig und einfach zu handhaben


Der neue Kanal Web Push ist eine moderne, agile Ergänzung im Marketing-Mix. WebPush-Benachrichtigungen können ähnlich einfach wie Suchmaschinenanzeigen erstellt und ausgesteuert werden. Dabei schonen Web Push Notifications zudem noch das Marketingbudget, da anders als bei Ads keine Klickkosten anfallen.

Erreicht mobile und Desktop-Nutzer


Web Push Notifications sind klickbare Benachrichtigungen, die direkt via Webbrowser zugestellt werden und sowohl auf Desktops, Tablets wie auch auf Smartphones empfangen werden können (mit Ausnahme von iOS-Geräten). Alle führenden Browser (Chrome, Firefox, Safari) unterstützen diesen Kanal.

Keine Datenschutzprobleme und höhere Klickraten als E-Mail


Web Push Notifications ermöglichen die Kundenansprache, selbst wenn Kunden sich nicht auf der Website des Werbetreibenden aufhalten. Web Push benötigt kein aufwendiges Texten und Stylen der Inhalte: Thumbnail hochladen, Botschaft knackig auf den Punkt bringen, Link einsetzen – fertig!

Aufgrund der bislang noch geringen Nutzung dieses neuen Kanals laufen Nachrichten nicht Gefahr, unterzugehen oder keine Beachtung zu finden. So hat Web Push meist sogar gegenüber E-Mail noch höhere Zustell-, Klick- und Konversionsraten. Bei Remarketing mittels Web Push sind Werbetreibende nicht von Geboten und Rankings abhängig, sondern bestimmen hundertprozentig selbst, wer die Benachrichtigung wann erhält.

Da Web Push Notifications grundsätzlich nur nach Einwilligung im Browser genutzt werden können (Opt-in) und keinerlei persönliche Kontaktdetails benötigt werden, sind sie besonders datenschutzfreundlich.

Zielgruppen nach Interesse segmentieren


Weil Push-Benachrichtigungen eine starke Sichtbarkeit haben, hängt ihr Erfolg maßgeblich davon ab, wie relevant der jeweilige Inhalt für den Empfänger ist: Je stärker die Benachrichtigungen auf die Interessen und Signale der Kunden abgestimmt werden, umso höher sind die Erfolgsaussichten. Vereinfacht wird dies durch Web-Push-Marketinglösungen, die ein integriertes Tracking und eine Realtime Audience Data Platform bieten.

Damit sich Werbetreibende über ihren Erfolg und die Empfänger über einen tollen Service freuen können, sind die wichtigsten Dos and Don’ts zu beachten:

Knackige Nachrichten bringen die zu übermittelnden Inhalte in wenigen Worten (und Emoticons) auf den Punkt. Verschiedene Aufhänger, Bilder und Ansprachen werden einfach durchprobiert. Themen und Anlässe werden so ausgewählt, dass sie einen Mehrwert für die Adressaten darstellen. Zielgruppen werden segmentiert und erhalten Benachrichtigungen gemäß ihren Interessen in der richtigen Frequenz, zeitlich angepasst an ihr Surfverhalten. Der Versand wird mit einem Ablaufdatum versehen, aber die Benachrichtigungen werden nicht nur zu einem einmaligen Zeitpunkt versendet, wenn sie länger relevant bleiben. So werden auch Abonnenten informiert, die nach Versandbeginn dazukommen.

Warenkorbabbrecher und Inaktive ansprechen


Willkommens-Benachrichtigungen oder bestimmte Notifications werden automatisch an ausgewählte Empfänger versendet. Das passiert sowohl kontinuierlich als auch verhaltensbasiert, beispielsweise bei abgebrochenen Bestellvorgängen oder längerer Inaktivität. Der Opt-in-Prozess wird ebenso getrackt wie die Reaktion und der Erfolg der Benachrichtigungen. Letzteres bedeutet auch, die Bounce- und Conversion-Rate im Blick zu behalten.

Push Notifications können mit Overlay Message Bars auf einer Website kombiniert werden, um beispielsweise Gutschein-Codes anzuzeigen. Denn der Inhalt der Push-Benachrichtigung verschwindet nach dem Klick.

Fazit


Mit Push-Benachrichtigungen steigern immer mehr Unternehmen ihre Umsätze und Leads, erhöhen ihre Kundenbindung und steigern die Effizienz und Qualität ihrer Kundenkommunikation. Für kurze Nachrichten gab es bislang kein geeignetes Kommunikationsmedium. Endlich ist es da!

So funktioniert Web Push: Besucher stimmen dem Empfang von Benachrichtigungen zu. Sie erhalten diese über ihren Browser. Durch Klicken gelangen
Empfänger direkt auf die beworbene Website.

Weitere Informationen unter www.etracker.com