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Zum CMS der Superklasse

Mit diesen sieben Kriterien überzeugen Redakteure
ARITHNEA GmbH | 14.10.2019
Zum CMS der Superklasse © ARITHNEA GmbH
 
Ein Content-Management-System (CMS) muss heutzutage viele Anforderungen erfüllen. Das reine Verwalten und Verteilen von Inhalten reicht längst nicht mehr aus. Denn Content ist nach wie vor King, wie die neue Studie „Was Online-Kunden wünschen“ der Digitalagentur ARITHNEA bestätigt: 75 Prozent der befragten Online-Shopper lassen sich direkt auf der Website der Anbieter über neue Produkte inspirieren – weit vor Amazon, Instagram & Co. Dabei spielt werthaltiger Content, welcher klar verständlich und transparent die Vorteile der Angebote aus Kundensicht beschreibt, eine große Rolle.

Um relevanten Content für die Zielgruppe zu generieren, sollte dieser flexibel kombinierbar sein: Insights zum Kunden müssen berücksichtigt werden und Systeme integriert arbeiten. Deshalb spricht man nicht mehr vom reinen CMS sondern von einer Digital Experience Plattform – kurz DXP. Für die optimale Orchestrierung braucht es im Backend die richtigen Funktionalitäten und Strukturen. Sowohl aus technologischer Sicht als auch aus der Content-Sicht der Redakteure. Um den Textern einen möglichst reibungslosen Arbeitsalltag zu ermöglichen, muss das CMS einige Kriterien erfüllen

Sieben redaktionelle Kriterien für ein erstklassiges CMS


1. Usability


In Zeiten der Customer Experience und Kundenzentrierung nimmt der Redakteur eine sehr wichtige Rolle ein: Er muss Inhalte benutzerfreundlich in großem Umfang bei gleichzeitiger Content-Fragmentierung erstellen. Dafür braucht er eine übersichtliche und anwenderfreundliche Nutzeroberfläche – unerlässlich dabei sind Features wie eine Vorschaufunktion (WYSIWYG-Editor) oder eine Live-Edit-Funktion sowie das Erstellen und Verwalten personalisierter Inhalte für verschiedene Touchpoints.

2. Nutzung von Produktinformationen, Dateien und Medien


Die Verwaltung von Produktinformationen, Dateien und Medien sollte übergreifend für alle Ausgabekanäle und Touchpoints erfolgen können, damit doppelte Dateienablagen und Pflegeaufwand vermieden werden. Das CMS muss deshalb die Anbindung oder Integration von Systemen zum Product Information Management (PIM) oder Digital Asset Management (DAM) ermöglichen. Je nach Ansprüchen an das DAM sollte auch die out-of-the-box Funktionalität des CMS diesbezüglich bewertet werden.

3. Personalisierter Content


Um die Conversion Rate zu erhöhen, sollten Websitebesucher schnell zu ihrem Ziel geführt werden – hilfreich dabei: individualisiertes Ausspielen von Inhalten. Doch für jede Zielgruppe eine extra Seite oder Landingpage zu erstellen ist ein zu hoher Aufwand. Abhilfe kann hier ein CMS bieten, welches aufgrund definierter Faktoren – zum Beispiel Standort, Wetter oder demografischer Daten – den Content entsprechend ausspielt.

4. Anbindung der Social-Media-Kanäle


Die Integration der Social-Media-Kanäle in das CMS bietet große Vorteile: Ohne Wechsel des Bearbeitungskanals können Profile gepflegt und mit der Zielgruppe interagiert werden. Auch die Verknüpfung mit anderen Funktionen wie Workflows oder der Zugriff auf Medien im DAM verbessern und automatisieren die Arbeit im Social-Media-Bereich.

5. Analysewesen


Neben den bekannten KPIs wie Absprungrate, Sitzungsaufrufe oder durchschnittliche Sitzungsdauer, sollten auch Daten wie der Return on Advertising Spending (ROAS) oder die Conversion Rate erfasst und genutzt werden können. Ermöglicht ein CMS solche Auswertungen, ist es den Redakteuren möglich, die eigenen Inhalte weiter anzupassen, um schlussendlich die Conversion Rate zu optimieren. Die Positionierung von CTA’s oder A/B-Testings bei Kampagnen müssen deshalb im CMS problemlos möglich sein.

6. Trennung von Inhalt und Design


Wenn mehrere Plattformen bespielt werden, sollte der Content losgelöst von optischer Darstellung und Systemgrenzen angelegt werden. Hier empfiehlt sich ein rein backend-basiertes System, lediglich ausgestattet mit einer Datenbank und standardisierten Programmierschnittstellen (APIs). Was minimalistisch klingt, eröffnet neue Möglichkeiten: Die APIs ersetzen das Frontend, denn darüber können u.a. Delivery Frontends angebunden werden. Weil die Schnittstellen standardisiert sind, wird auch das Problem der Übertragbarkeit des Contents in andere Systeme und Programmiersprachen gelöst. Vorteil: Die Inhalte können jederzeit wiederverwendet und in andere Systeme eingespielt werden, was Redakteuren ihre Arbeit erleichtert.

7. Workflows, Rollen und Berechtigungskonzepte


Gelegenheitsredakteure und Power User: Marketeers oder IT-Mitarbeiter haben unterschiedliche Anforderungen ans CMS und sind für unterschiedliche Aufgaben im CMS zuständig. Dies muss über Rollen, Berechtigungskonzepte und Workflows abbildbar sein. So verhindern Redakteure auch, dass andere User, die lediglich Informationen aus dem System einsehen können müssen, versehentlich Inhalte verändern oder löschen.

FAZIT: Modernes CMS bietet Funktionalität für Experience Management


Um eine optimale Customer Journey mit hochwertigem Content zu bespielen, braucht der Redakteur ein System, dass ihm den Arbeitsalltag erleichtert. Personalisiertes Ausspielen von Inhalten, die Anbindung von Social-Media-Kanälen oder die Verteilung des Contents an verschiedene Touchpoints sind dabei redaktionelle Grundanforderungen.

Neben den genannten redaktionellen Kriterien sind für ein modernes CMS auch technologische und systemische Anforderungen relevant. Mehr dazu finden Sie in der großen ARITHNEA CMS-Checkliste unter diesem Link.