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Mit 7 Präsentationstipps andere von Ideen begeistern

Eine gute Idee zu entwickeln, ist leider nicht alles. Denn egal wie gut diese einem erscheint, sie muss auch richtig verkauft werden.
ebuero AG | 27.01.2022
Business-Komplizen gesucht: Mit 7 Präsentationstipps andere von Ideen begeistern © Unsplash / ThisisEngineering RAEng
 

Geschäftspartner:innen, egal ob bereits bestehende oder potenziell neu hinzukommende, für neue Ideen zu gewinnen, ist nicht immer einfach. Wenn der Business-Funke bei neuen Verbündeten überspringen soll, muss auch die Präsentation sitzen. Das Team von ebuero unterstützt Organisationen aller Art in der Kommunikation mit ihren Kund:innen und gibt Tipps, wie Unternehmer:innen andere für ihre Vorstellungen begeistern können. 

Tipp 1: Selbstsicheres Auftreten

Der erste Tipp ist sogleich der wichtigste: ein selbstsicheres Auftreten. Dies gilt insbesondere bei der Präsentation der Idee. Wer zum Beispiel zu oft das Wort „ähm“ verwendet, wirkt auf die Gesprächspartnerin verunsichert. Dadurch kann schnell der Eindruck entstehen, dass man entweder selbst nicht von der eigenen Idee überzeugt ist oder nicht genug Hintergrundwissen mitbringt. Die Körpersprache sollte ebenfalls Präsenz und Überzeugung ausstrahlen. Hier gilt: Nicht von der Situation einschüchtern lassen, sondern mit dem Auftreten glänzen. Wer sich unsicher fühlt, kann die Präsentation auch vor dem Spiegel üben oder mit einer Kamera aufnehmen. So bekommt man einen guten Eindruck davon, welche Wirkung Mimik und Gesten auf andere haben.

Tipp 2: Die Vorbereitung zählt

Die Präsentation sollte gut vorbereitet sein. Hierbei ist die Devise: lieber zu viel als zu wenig üben. Die Idee sollte außerdem bis ins Detail ausgearbeitet sein. Wichtig ist hier, auch auf eventuelle Gegenargumente vorbereitet zu sein. Diesbezüglich ist es essenziell, dass man so viele Hintergrundinformationen wie möglich sammelt und auch über den Tellerrand der Idee hinausblickt. Welche Zweifel könnten bei der Gesprächspartnerin aufkommen? Eckt die Idee an bereits Existierendes an? Welche Schwachstellen gibt es? Wie sollen diese ausgeräumt werden? Je besser man auf jegliche Eventualitäten vorbereitet ist, desto souveräner kann man am Ende agieren. 

Tipp 3: Mit Professionalität glänzen

Dass man sich in einem Geschäftsmeeting von der besten Seite zeigt, steht außer Frage. Aber es kommt dabei nicht nur auf die Person an, sondern auch darauf, wie das Umfeld präsentiert wird. Ein gepflegtes Büro und eine uneingeschränkte Präsenz während des Termins gehören zum guten Ton. Das Telefon sollte im Meeting stumm geschaltet sein. Um trotzdem sicher sein zu können, keinen wichtigen Anruf zu verpassen, lohnt es sich, auf einen externen Büro- und Telefonservice zurückzugreifen. Hier nehmen professionelle Sekretär:innen Anrufe entgegen, damit man sich auf das Wesentliche konzentrieren und ohne Ablenkungen auf das Gespräch fokussieren kann. 

Tipp 4: Argumente visuell untermauern

Im Laufe der Präsentation müssen Vortragende zwangsläufig erklären, warum die Idee in Betracht gezogen und umgesetzt werden sollte. Hierbei hilft es, die Argumentation mit Zahlen und Fakten zu untermauern. Dazu gehört auch, Vergleiche heranzuziehen und mit Bildern zu arbeiten. Visuelle Darstellungen prägen sich leichter ein und bleiben den Gesprächspartner:innen länger im Gedächtnis. Das hilft auch bei der Überzeugungsarbeit.

Tipp 5: Nicht vor Emotionen scheuen

Eine Idee, bei der nur mit kalten Fakten und Zahlen argumentiert wird, sorgt nicht unbedingt für Begeisterung. Die Geschäftspartner:innen sollten stattdessen auf einer emotionalen Ebene abgeholt werden. Einblicke in den Menschen und die Geschichte hinter der Idee sind hier essenziell. Wie kam es zur Idee und warum ist sie so wichtig? Was erhofft man sich? Werden diese Fragen in der Präsentation beantwortet, ist die Aufmerksamkeit der Anwesenden sicher und ihre Begeisterung hoffentlich ebenso.

Tipp 6: Richtig zuhören

Natürlich ist es nicht nur wichtig, dass viel über die Idee erzählt und sie untermauert wird, sondern auch, dass das Zuhören nicht vergessen wird. Ein offenes Ohr für aufkommende Bedenken ist wichtig, ebenso wie auf diese einzugehen. Hierbei ist es wichtig, nicht direkt mit einem Gegenargument zu kontern, das die Zweifel als unberechtigt darstellt. Stattdessen sollte man bewusst auf die Gesprächspartner:innen eingehen und sich in ihre Lage versetzen. In einem offenen Gespräch können dann die Bedenken beseitigt werden. Hier können Vortragende auch zeigen, dass sie sich viele Gedanken gemacht haben. Das schafft auch Vertrauen.  

Tipp 7: Auf den Punkt bringen

Die Aufmerksamkeitsspanne der Zuhörenden nimmt im Laufe eines Gesprächs ab und die Gedanken schweifen schnell ab, wenn das Thema nicht fesselt. Daher bleibt einem nicht viel Zeit, um die Business-Partner:innen zu überzeugen. Die Grundidee muss also zügig und knackig auf den Punkt gebracht werden. Die Idee und die dazugehörige Kernbotschaft müssen direkt verständlich sein. Wichtige Informationen und Argumente kommen am besten zuerst. Im folgenden Gespräch sollten die Präsentierenden noch intensiver auf einzelne Punkte eingehen. 

Fazit: Von Ideen zu überzeugen, ist eine Kunst

Eine gute Idee zu entwickeln ist leider nicht immer alles. Denn egal wie gut diese einem erscheint, sie muss auch richtig verkauft werden. Gute Vorbereitung und entschlossenes Auftreten sind hier allerdings nur die halbe Miete. Im Endeffekt ist es wichtig, dass Vortragende nicht die Macht einer gut gemachten Präsentation unterschätzen und bereits vorab für jegliche Eventualität planen. Wichtig ist, ohne Scheu in das Meeting zu gehen und Ihren Geschäftspartner:innen zu beweisen, warum die Idee hörenswert ist. Der Rest kommt dann ganz von allein.
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