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Die E-Quittung – der digitale Kaufbeleg des stationären Handels

In den kommenden Jahren wird sich, dank NFC Chips in diversen Geräten und Mobile Payment, die E-Quittung voraussichtlich immer weiter verbreiten.
Stefan Mies | 07.04.2016
»Damit sind wir nun quitt!« Schon die Wortherkunft der Quittung gibt Auskunft über ihren Sinn und Zweck. Sie dient als Empfangsbestätigung für den Erhalt einer Leistung. Der Verkäufer bestätigt demnach dem Käufer, dass dieser seine Verbindlichkeiten beglichen hat. In den kommenden Jahren wird sich, dank NFC Chips in diversen Geräten und Mobile Payment, die E-Quittung voraussichtlich immer weiter verbreiten. Der Geldbeutel würde dadurch überflüssig. Nur wohin dann mit der guten alten Quittung?

Zwar gibt es bereits einige Anbieter von E-Quittungen, jedoch werden dazu verständlicherweise die E-Mail Adressen der Kunden benötigt. Dass sich dies in der Praxis bei langen Schlangen an der Kasse vergleichsweise schwer umsetzen lässt, ist nachvollziehbar. Durch Mobile Payment wird dieser Prozess stark vereinfacht. Aber auch bei traditionellen Zahlungsmethoden könnte sich eine e-Quittung lohnen. Wir möchten daher die Risiken und Potenziale der E-Quittung kurz beleuchten.

Fälschungssicherheit garantieren
Gedruckte Quittungen bieten ein hohes Maß an Sicherheit. Barcodes, IDs und Bilder auf der Rückseite schützen vor Vervielfältigung und Veränderung und schützen so äußerst wirksam vor Betrug. Bei digitalen Quittungen ist dies leider nicht der Fall. Mit vergleichbar geringem Aufwand können hier weitere Produkte zur Quittung hinzugefügt oder Preise geändert werden. Um dies zu verhindern, ist es ratsam mit der Quittung einen Link zu versenden, der mit der Transaktion im Warenwirtschaftssystem verknüpft ist. Zusätzliche, eineindeutige Identifizierungsmerkmale können als weitere Sicherheitsstufe hinzugefügt werden.

Klickbare CTA Buttons integrieren
Neben den üblichen Informationen über eine Transaktion, enthalten gedruckte Quittungen schon heute eine Vielzahl weiterer Marketingbotschaften. Hinweise auf Umfragen, Coupons, Facebook- oder Twitterseiten und Servicehotlines sind nicht unüblich. Vielfach werden diese jedoch nicht genutzt, da es für den Kunden einen enormen Medienbruch bedeutet, von gedruckt auf digital zu springen. Durch E-Quittungen wäre dieser Aufwand ungleich geringer. Diese Informationen könnten mit einem Link hinterlegt werden, sodass der Kunde durch einen Klick direkt das Angebot aufrufen kann.

Opt-Ins einholen
Auch E-Quittungen werden zu den Transaktionsmails gezählt. Der Versand von Transaktionsmails erfodert grundsätzlich keine Zustimmung des Kunden. Sobald die E-Quittung jedoch werbliche Informationen enthalten soll, muss ein explizites Opt-In des Kunden eingeholt werden. Nähere Informationen finden sich in der Checkliste 23 Fragen zu E-Mail Marketing und Recht.

Timing
Viele Kunden fühlen sich unwohl, wenn sie nach einem Einkauf ohne Quittung einen Laden verlassen. Die E-Quittung sollte aus diesem Grund schnellstmöglich zugestellt werden. Sollte dies aufgrund des Warenwirtschaftssystems nicht umgehend möglich sein, ist es sinnvoll dem Kunden zunächst einen Hinweis zukommen zu lassen.

Weiter ist zu erwähnen, dass durch die Umstellung auf digitale Quittungen Kosten gespart werden können. Ausgaben für Papier und Druck, sowie Wartung der Drucker entfallen und schonen dadurch die Umwelt. Wem die eingangs erwähnte Quittungssammlung im Portemonnaie nicht neu ist, kann sicherlich nachvollziehen, dass sich digitale Quittungen durch die Suchfunktion im Posteingang einfacher finden und zuordnen lassen. Auch die Pflege eines Haushaltsbuches mithilfe entsprechender Apps lässt sich durch eine Import-/Exportfunktion einfacher gestalten.

Sofern es Unternehmen gelingt, die technische wie auch rechtliche Hürde bei der Einführung von E-Quittungen zu nehmen, könnten sich E-Quittungen zu einem weiteren vielversprechenden Touchpoint im E-Mail Marketing entwickeln.

Weitere Tipps finden Sie in unserem Unternehmensblog: http://www.artegic.de/blog
oder auf Twitter twitter.com/artegic.
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