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Gründerteam kombiniert Handwerkskunst ideal mit den Möglichkeiten der digitalen Welt

„Meine Möbelmanufaktur“ gewinnt sechsten WirtschaftsWoche- Gründerwettbewerb
Individuell maßgeschreinerte Möbelstücke aus dem Internet – mit diesem Konzept und seiner perfekten Umsetzung hat die junge Online-Plattform „Meine Möbelmanufaktur“ den Gründerwettbewerb 2012 der WirtschaftsWoche für sich entschieden. Mit der Idee, Kunden Möbel über das Internet individuell gestalten zu lassen und diese direkt ins Haus zu liefern, setzte sich das Startup aus Köngen bei Stuttgart im Finale gegen vier starke Konkurrenten durch.

Den Gründern Sebastian Schips (31) und Birgit Gröger (29) sei es gelungen, die Innovationskraft und Qualität eines mittelständischen Familienbetriebs erfolgreich ins Internet-Zeitalter zu übertragen, so die Juroren: „eine ideale Kombination aus Unternehmertum, echter Handwerkskunst und den Möglichkeiten der digitalen Welt.“ Auch die Zusammensetzung des Unternehmens überzeugte das Gremium: „Im Gründerteam ergänzen sich Finanzkenntnisse, Kommunikationstalent und fachliche Expertise ideal.“

Rund 100 individuell angefertigte Wunschmöbelstücke haben die Gründer Birgit Gröger, eine 29-jährige Betriebswirtin, und Sebastian Schips, ein 31-jähriger gelernter Schreiner und diplomierter Holztechniker, seit dem Start im Frühjahr bereits ausgeliefert. Hergestellt wurden sie im Auftrag von „Meine Möbelmanufaktur“ im traditionsreichen Familienbetrieb des Vaters von Sebastian Schips.

Dieses Konzept hat die Juroren des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs überzeugt. Roland Tichy, Chefredakteur der WirtschaftsWoche, zeichnete die Gewinner am Donnerstagabend, 20. September, vor rund 150 geladenen Gästen aus der deutschen Gründerszene in München aus und überreichte ihnen ein Paket mit Sachleistungen im Wert von bis zu 300.000 Euro.

Auf dem Weg zum Sieg überholte das Duo rund 100 Mitbewerber. Im Finale behauptete sich „Meine Möbelmanufaktur“ (www.meine-moebelmanufaktur.de) gegen vier verbliebene Konkurrenten: die App-Entwickler von Blacklane aus Berlin (www.blacklane.com), das Kaffee-Unternehmen Coffee Circle aus Berlin (www.coffeecircle.com), die Online-Dokumenten-Plattform Smarchive (www.smarchive.com) und die Entwickler von Restube aus Pforzheim (www.restube.eu), die in München ebenfalls geehrt wurden.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Portfolio Days der b-to-v Partners AG statt und wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie unterstützt.

Über den WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb

Der WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb wird seit 2007 jedes Jahr im Frühjahr ausgeschrieben und richtet sich an junge Unternehmen mit spannenden Geschäftsideen und innovativen Technologien. Die Partner des Wettbewerbs sind: Die Agentur thjnk, das Investoren-Netzwerk b-to-v Partners, die Personalberatung Heidrick & Struggles, die Anwaltskanzlei Osborne Clarke, die Entrepreneurs’ Organization und die WirtschaftsWoche. Sie unterstützen die Sieger mit Sachleistungen im Wert von bis zu 300 000 Euro.

Die Initiatoren des Wettbewerbs wollen mit dem Preis Unternehmer fördern, die das Zeug dazu haben, die Wirtschaft der Zukunft mit zu gestalten. Denn gute Gründer sind in Deutschland Mangelware. Dabei sind neuartige Geschäftsideen und innovative Technologien gefragt: Sie erhöhen die Lebensqualität der Menschen, schaffen Arbeitsplätze und sichern Wachstum.

In den vergangenen Jahren konnten der Elektroroller-Hersteller E-Bility aus Remagen (2011), der Hamburger Öko-Marktplatz Avocado Store (2010), der Berliner Schokoladenhersteller Chocri (2009), das Technologieunternehmen Suncoal aus Königs Wusterhausen (2008) und das Kölner Modelabel Armed Angels den Wettbewerb für sich entscheiden.

Weitere Infos unter: wiwo.de/gruenderwettbewerb