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Konsumentenstudie: Lebensmittelpreise

60 Prozent der Österreicher empfinden die Preiserhöhung als „sehr stark“
Marketagent.com, Österreichs führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, hat im Rahmen einer aktuellen Studie 500 österreichische Konsumenten im Alter zwischen 14 und 69 Jahren zu ihrer Wahrnehmung rund um die Preisentwicklung bei Lebensmitteln befragt. Ergebnis: 60 Prozent der Konsumenten empfinden die Preiserhöhung bei Lebensmitteln innerhalb des letzten Jahres als „sehr stark“. Erhebliche Preiserhöhungen wurden vor allem bei Brot und Backwaren sowie Obst und Gemüse wahrgenommen. 70 Prozent kaufen aufgrund der Teuerungen nun bewusster ein: In erster Linie werden öfter Produkte in Aktion gekauft sowie Preise genau verglichen. Was die Entwicklung der Lebensmittelpreise in den nächsten Jahren betrifft, zeigen sich Österreichs Konsumenten eher pessimistisch: Neun von zehn Österreichern glauben nicht daran, dass die Preise in den nächsten Jahren wieder sinken werden.

Die aktuelle Studie von Marketagent.com, Österreichs führendem Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, zeigt, dass jeder dritte Österreicher die aktuellen Debatten rund um die gestiegenen Lebensmittelpreise intensiv in den Medien verfolgt (34,4%). Jeder Zweite liest zumindest immer wieder darüber nach (55,4%). Besonders Konsumenten im Alter „40 Plus“ zollen dem Thema große Aufmerksamkeit, während sich die jüngsten Befragten damit medial tendenziell weniger befassen. „Allgemein lässt sich feststellen, dass, je intensiver die Medienberichterstattung rund um die gestiegenen Lebensmittelpreise verfolgt wird, umso stärker wird die Preiserhöhung bei Lebensmitteln auch wahrgenommen.“, so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com.

Rund 60 Prozent der Befragten aus dem Marketagent.com Online Access Panel empfinden die Preiserhöhung bei Lebensmitteln innerhalb der letzten 12 Monate als „sehr stark“ (59,6%), der Rest ist der Meinung, dass die Preise zumindest „etwas“ angestiegen sind (39,4%). In der Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen ist die subjektive Empfindung der Preiserhöhung dabei überproportional stark ausgeprägt. Hier sind es gute 70 Prozent, die glauben, dass ihnen bei den Lebensmitteleinkäufen im Zeitraum des letzten Jahres weniger Euro im Geldbörserl geblieben sind („Preise sind sehr stark angestiegen“: 50-59 Jahre 69,4%; 60-69 Jahre 67,6%).

70 Prozent der Befragten, die einen Preisanstieg bei Nahrungsmitteln bemerkt haben, kaufen aufgrund der Teuerungen nun bewusster ein (70,1%): In erster Linie wird nun beim Lebensmitteleinkauf auf Aktionen geachtet bzw. Produkte in Aktion öfter gekauft (Top-Box „trifft voll und ganz zu“: 62,5%) sowie Preise genau verglichen (57,6%). Rund 45 Prozent greifen auf jeden Fall zu billigeren Produkten (46,1%) bzw. kaufen öfter die Eigenmarken von Lebensmittelgeschäften (44,1%). Vier von zehn Umfrage-Teilnehmern versuchen durch einen bewussteren Umgang mit Produkten (41,5%) die Teuerungen auszugleichen. Jeder Fünfte gibt an, aufgrund der gestiegenen Preise insgesamt weniger Lebensmittel einzukaufen (22,2%) und jeder sechste verkneift sich generell unnötige Shoppingtouren (16,7%). Was die Lebensmittel-Einzelhändler betrifft, zählt der Diskonter HOFER den Studienergebnissen zufolge am ehesten zu den Profiteuren der Preissteigerungen. 37,8 Prozent geben an, nun häufiger bei HOFER ihre Nahrungsmittel einzukaufen. LIDL suchen 18,7 Prozent und PENNY 17,0 Prozent häufiger als bisher auf.

Erhebliche Preiserhöhungen wurden von den Konsumenten in den letzten 12 Monaten vor allem bei Brot und Backwaren (73,8%) sowie Obst und Gemüse (63,4%) wahrgenommen. Aber auch bei Milchprodukten (53,6%) sowie Fleisch und Wurst (51,2%) wurden den Studienergebnissen zufolge vermehrt Teuerungen festgestellt. Platz fünf der Produktgruppen, deren Preise nach Meinung der Umfrage-Teilnehmer besonders stark gestiegen sind, belegen Teigwaren mit 43,8 Prozent, gefolgt von Mehl und Mahlerzeugnissen mit 34,2 Prozent. Getränke wurden dagegen vergleichsweise weniger oft von den Umfrage-Teilnehmern genannt und befinden sich im Ranking am Tabellenende (Bier und Wein: 22,0%, Alkoholfreie Getränke: 18,2%).

Was die Entwicklung der Lebensmittelpreise in den nächsten Jahren betrifft, zeigen sich Österreichs Konsumenten eher pessimistisch: Neun von zehn Österreichern glauben nicht daran, dass die Preise in den nächsten Jahren wieder sinken werden (92,2%). 81,6 Prozent sind der Meinung, dass Lebensmittel auch weiterhin teurer werden, wobei 24,0 Prozent sogar einen starken Preisanstieg in den nächsten Jahren erwarten. Rund zehn Prozent rechnen mit zumindest konstanten Lebensmittelpreisen (10,6%). Lediglich 7,8 Prozent glauben an sinkende Preise im Nahrungsmittelbereich.


Studiensteckbrief:

* Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)
* Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform
* Erhebungszeitraum: 13.11.2008 – 19.11.2008
* Respondenten: web-aktive Österreicher zwischen 14 und 69 Jahren
* Sample-Größe: n = 500 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten
* Grundgesamtheit: web-aktive ÖsterreicherInnen zwischen 14 und 69 Jahren
* Umfang: 7 geschlossene Fragen
* Studienleitung: Marketagent.com, Thomas Schwabl
* Kontakt: t.schwabl@marketagent.com




Rückfragehinweis:

Marketagent.com online reSEARCH GmbH
Thomas Schwabl
Brown Boveristrasse 8/1
A-2351 Wiener Neudorf, Austria

t.schwabl@marketagent.com
tel.: +43 (0) 2236 – 205 886
fax.: +43 (0) 2236 – 205 886 – 99
mobil: +43 (0) 676 – 615 22 71



About Marketagent.com:

Marketagent.com ist Österreichs führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut
und Vorreiter in der Internet-basierenden Datenerhebung und –analyse. Das eigens rekrutierte 177.000 Personen umfassende Online-Access-Panel (Stand: Dezember 2008, plus 100 pro Tag) ist ein wichtiger strategischer Erfolgsfaktor und Ausgangsbasis für zahlreiche erfolgreiche Consulting-Projekte. Marketagent.com konnte innerhalb weniger Jahre zu einem fixen Bestandteil der Marktforschungsszene aufstreben. Zu den Referenzen zählen unter anderem Unternehmen wie die Telekom Austria, die Erste Bank, Drei, Austrian Airlines, bwin.com, die Wirtschaftskammer Wien/Österreich, die Post AG, der ÖAMTC, Claro, OMV, Coca Cola, L´ORÉAL, Nestlé, eBay und die NÖM AG.

Die technische Realisierung der Online-Research-Plattform wurde mit einer Jury- Auszeichnung im Rahmen des Multimedia-Staatspreises 2002 ausgezeichnet. Im Februar 2003 folgte ein bronzener Werbe-Hahn für die Bemühungen rund um die Rekrutierung eines Teilnehmer-Pools an Meinungsbildnern und im März der erste Preis beim NÖ Internet-Award der Wirtschaftskammer und der Donau Universität Krems. Im Dezember 2004 gewann Marketagent.com den ersten Preis in der Kategorie e-biz im Rahmen des Gewinn-Jungunternehmer-Wettbewerbs.
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Über marketagent.com online reSEARCH GmbH

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