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Selektive Prospektverteilung – das WVO Branchenbarometer gibt Auskunft

deleted | 27.08.2008
Frankfurt, 27. August 2008 – Die Nachfrage nach selektiver, auf Geodaten beruhender Zustellung von Haushaltwerbung ist nur partiell gestiegen. Das hat eine Mitgliederbefragung des WVO, des Branchenverbands der deutschen Zustellunternehmen, in diesem Jahr ergeben: 28,6% der befragten Verteilunternehmen konnten eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr feststellen. Bei 66,6% stagnierte die Nachfrage. Bei 4,8% war die Nachfrage rückläufig. „Das scheint zu überraschen, da die selektive Verteilung, wenn man den Fachtiteln glauben darf, als einer der wichtigsten Trends in der Direktverteilung dargestellt wird,“ kommentiert Armin Fay, Vorstandsvorsitzender des WVO, die Ergebnisse. Die Gründe für die Abweichung von „Theorie und Praxis“ sieht er zum Teil darin begründet, dass die selektive Prospektverteilung nur unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen zu empfehlen ist. Vor der Durchführung einer selektiven Zustellung von Haushaltwerbung müssten die Zahlen detailliert geprüft werden: Was kostet eine flächendeckende Zustellung? Mit welchen Streuverlusten ist zu rechnen? Und wie hoch ist das Einsparpotenzial bei den Druckkosten, wenn selektiv zugestellt wird? Zudem sollte gesichert sein, dass sich die Zielgruppe auf Basis der Datensätze möglichst exakt orten lässt. „Die Ergebnisse unserer Mitgliederbefragung lassen aber auch noch einen weiteren Schluss zu. Denn unter den Verteilunternehmen, die eine Steigerung der Nachfrage bei selektiver Verteilung verzeichnen konnten, liegt diese vergleichsweise hoch und zwar bei durchschnittlich 9%.“ Dies sei ein signifikantes Ergebnis, das damit zu erklären sei, dass das Einsparpotenzial bei der selektiven Zustellung – wenn alle Rahmenbedingungen stimmen – enorm sein könne. „Was wir als Verband fordern ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser Verteilform. Schließlich sind Geodaten nur ein Parameter unter vielen, mit denen sich eine erfolgreiche Haushaltwerbeaktion planen lässt.“

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