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Weltweite Studie stellt Kompetenzlücken bei Social Media Strategien in Unternehmen fest

Meltwater Group | 02.12.2010
Internationale „Future of Content“ Studie der Meltwater Group: Produktion von hochwertigen Inhalten, Mangel an Zeit und Ressourcen und effektive Wirkungsmessungen bilden zentrale Herausforderungen für Unternehmen im Bereich Social Media


- 64 Prozent der befragten deutschen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern (international: 78 Prozent) messen Content Marketing eine große Bedeutung zu ­ allerdings haben nur 36 Prozent (international: 46 Prozent) eine explizite Content Marketing Strategie


- 45 Prozent der befragten deutschen Marketing und Social Media Verantwortlichen (international: 52 Prozent) sehen die Sozialen Medien als integralen Bestandteil ihrer Marketingaktivitäten und eher als Chance, denn als Gefahr (Deutschland: 59 Prozent / international: 59 Prozent)


- Bei 62 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland (international: 52 Prozent) liegt die Verantwortung für Social Media bei denjenigen Mitarbeitern, die hierfür Begeisterung zeigen ­ nur bei 20 Prozent (international: 32 Prozent) liegt die Verantwortung bei Mitarbeitern mit entsprechendem Fachwissen


- 80 Prozent (international: 84 Prozent) der Befragten deutschen Unternehmen halten Social Media Monitoring für wichtig ­ dagegen haben bisher nur 16 Prozent (international: 20 Prozent) in entsprechende Technologie investiert


San Francisco ­ 2. Dezember 2010 ­ „Anspruch und Wirklichkeit im Einsatz und Umgang mit den sozialen Medien klaffen nicht nur in Deutschland weit auseinander. Die Herausforderungen für Unternehmen im Umgang mit den Sozialen Medien liegen beim Verständnis dafür, wie Social Media funktioniert und wie man die nötigen Kompetenzen erlangen kann, um kohärente Social Media Strategien zu entwickeln“, fasst Jorn Lyseggen, CEO und Gründer der Meltwater Group, die Ergebnisse der neuen internationalen Studie „Future of Content“ zusammen. So belegen die Studienergebnisse, dass viele Unternehmen in Deutschland und weltweit bei ihren Aktivitäten im Bereich Social Media und Content Marketing noch ganz am Anfang stehen. Momentan lernen die Unternehmen „on-the-job“, wie sie geeignete Inhalte für Social Media erzeugen und verbreiten oder effektiv mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten. Nur 36 Prozent der befragten deutschen Unternehmen (international: 46 Prozent) haben bisher eine explizite Str
ategie
für die Erstellung und Platzierung von Inhalten für Social Media definiert ­ allerdings messen 64 Prozent (international: 78 Prozent) dem Content Marketing eine große Bedeutung zu. Bezeichnenderweise ist die Messung des Return-On-Investment (ROI) von Social Media und die Wirkungsmessung der Social Media Kommunikation die Domäne einer hochentwickelten Minderheit von Unternehmen.


Social Media prägt die strategische Kommunikationsagenda


Die Bedeutung von Social Media für die strategische Kommunikationsagenda der Unternehmen ist zunehmend groß: In Deutschland sehen 45 Prozent (international: 52 Prozent) Social Media als integralen Bestandteil ihrer Marketingaktivitäten und eher als Chance, denn als Gefahr (Deutschland: 59 Prozent / international: 59 Prozent). Bei 68 Prozent (international: 79 Prozent) der befragten deutschen Unternehmen ist Social Media im Marketing angesiedelt und bei 62 Prozent (international: 52 Prozent) tragen diejenigen Mitarbeiter die Verantwortung für Social Media, die Enthusiasmus und Freude an dieser Form der Kommunikation zeigen ­ dagegen liegt bei nur 20 Prozent (international: 32 Prozent) die Verantwortung für Social Media bei denjenigen Mitarbeitern, die auch spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse in diesem Bereich haben.


Kompetenzlücken und Startschwierigkeiten


Obwohl Social Media für Unternehmen mit der Zeit zur Gewohnheit wird, stehen sie vor etlichen Kompetenzlücken und Startschwierigkeiten. Neben der Nutzung der Sozialen Medien bereitet die nachhaltige Messung und Bewertung der Maßnahmen Schwierigkeiten. Die größten Herausforderungen für Unternehmen sind im Bereich Content Marketing die Produktion von interessanten (Deutschland: 26 Prozent / international: 23 Prozent) und neuen Inhalten (Deutschland: 30 Prozent / international: 21 Prozent). Auch der Mangel an Zeit und Ressourcen für Social Media (Deutschland: 27 Prozent / international: 38 Prozent) ist bedeutsam. Weiterhin zählen zu den größten Herausforderungen der bislang fehlende Anspruch, den Einfluss von Social Media auf die Zielerreichung zu messen (Deutschland: 23 Prozent / international: 30 Prozent) und der Mangel an adäquatem Tracking und Monitoring (Deutschland: 18 Prozent / international: 27 Prozent). Zwar halten 80 Prozent (international: 84 Prozent) der Befragten de
utschen
Unternehmen Social Media Monitoring für wichtig, bisher haben aber lediglich 16 Prozent (international: 20 Prozent) in entsprechende Technologien investiert. 43 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland halten die Messung des ROI von Social Media Aktivitäten für schwierig und nur 11 Prozent sind gänzlich zufrieden mit der genauen Messung des ROI von Social Media.


Herausforderungen überlagern die Begeisterung


Die Studie zeigt, dass die Begeisterung der Unternehmen für Social Media und Content Marketing überlagert wird von den Herausforderungen, die sich beim Erschließen des Potenzials ergeben. 64 Prozent (international: 78 Prozent) der befragten deutschen Marketing und Social Media Manager bescheinigen der Produktion und Platzierung von Inhalten für Social Media mittlerweile einen hohen Stellenwert in ihrem Unternehmen. Neben dem E-Mail Newsletter (Deutschland: 70 Prozent / international: 62 Prozent) und Print-Magazinen (Deutschland: 72 Prozent / international: 61 Prozent) gehört Social Media (Deutschland: 46 Prozent / international: 49 Prozent) zu den bedeutendsten Kanälen des Content Marketings. Allerdings schneiden bei der Effektivität der Aktivitäten Direkt-Veranstaltungen (Deutschland: 67 Prozent / international: 61 Prozent) und Print-Magazine (Deutschland: 50 Prozent / international: 56 Prozent) bei den Marketing und Social Media Verantwortlichen weit besser ab, als die Sozi
alen
Medien (Deutschland: 43 Prozent / international: 37 Prozent).


„Unsere internationale Studie zeigt eindrucksvoll, wie Marketingverantwortliche in Unternehmen weltweit damit ringen, das Potenzial von Social Media nutzbar zu machen und ihrem Geschäftsbereich den Wert und die Bedeutung der Sozialen Medien zu vermitteln. Interessanterweise hängen die Herausforderungen, denen sich die Marketingverantwortlichen gegenüber sehen, nicht mit Kosten und Budgets zusammen. Unternehmen fragen sich vielmehr, wie Social Media eigentlich funktioniert und wie man notwendige Kompetenzen für zusammenhängende Strategien entwickelt. Die Messung der Kommunikationsmaßnahmen im Bereich Social Media stellt die Verantwortlichen vor eine weitere bedeutende Herausforderung“, sagt Jorn Lyseggen, CEO und Gründer der Meltwater Group, einem der international führenden Software-as-a-Service Unternehmen (SaaS). „Die Unternehmen befinden sich in einer Übergangsphase und stecken angesichts der vielfältigen Möglichkeiten von Social Media größtenteils noch in den Kinderschuhe
n.
Dieser Übergang birgt Risiken. Denn zunehmend müssen Unternehmen und Marken vermehrt Augenmerk auf die Messung der Effektivität der Kommunikationsmaßnahmen im Bereich Social Media legen, um die steigenden Investitionen zu rechtfertigen. Das Wissen, wer was und an welchem Ort zum Unternehmen und zur Marke sagt, ist dabei grundlegend für die Messung des Einflusses aller Social Media Aktivitäten.“


Die Executive Summary der Studie „Future of Content“ steht hier zum Download bereit: http://meltwaterproducts.com/reports/Meltwater_Future_of_Content_Executive_


Der vollständige Report zur Studie „Future of Content“ ist hier online abrufbar: http://meltwaterproducts.com/reports/Meltwater_Future_of_Content_Report.pdf



Über die Studie „Future of Content“
Die Meltwater Group untersucht mit der international durchgeführten Studie „Future of Content“, wie Unternehmen weltweit mit den Herausforderungen der Sozialen Medien zurechtkommen. Hierfür wurden im Oktober 2010 weltweit 450 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern untersucht. Jeweils 100 telefonische Interviews wurden in den vereinigten Staaten und Großbritannien durchgeführt, weitere je 50 telefonische Interviews fanden in Deutschland, Norwegen, Schweden, Australien und Singapur statt.
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