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Onlineshops im Speedtest

Black Friday Speed-Performance-Ranking: Die Ladegeschwindigkeit des Webshops von Otto ist top, Zalando lädt überraschend langsam.
Baqend GmbH | 21.11.2017
 

Der Black Friday gilt mittlerweile auch in Deutschland als einer der wichtigsten Umsatztage für E-Commerce Unternehmen. Für sie heißt es diese Woche wieder, bereit zu sein für den User-Ansturm, denn zu lange Ladezeiten lassen viele User abspringen. Baqend, Anbieter eines Cloud-Services, der den Seitenaufbau beschleunigt, hat deshalb die Ladezeiten der umsatzstärksten Onlineshops im Geschäftsjahr 2016 gemessen und verglichen.

Mit einem überraschenden Ergebnis: Die drei umsatzstärksten Anbieter Otto, Zalando und Amazon weichen im Speedtest stark voneinander ab. Zu den Gewinnern zählt Otto: Die Seite des Online-Händlers lädt mit 0,5 Sekunden unter den getesteten Seiten am schnellsten. Zalando hingegen landet auf Platz 23 (3,3 Sekunden) und ist damit der etwas überraschende Verlierer. Das von Baqend erstellte Ranking ergibt sich aus der völlig unabhängig gemessenen Ladezeit über den sogenannten Speed Index, der angibt, wie schnell der sichtbare Content der Seite vollständig angezeigt wird. Als zweite Messkategorie wird die Zeit bis zum First Meaningful Paint ausgewiesen, der quantifiziert, wie schnell erste Inhalte für den User sichtbar werden.

Deutschlands umsatzstärkster Onlineshop Amazon erreicht den fünften Platz (0,8 Sekunden) in der Kategorie Speed Index, kann aber über das sehr gute Abschneiden in der zweiten Messkategorie, ebenfalls als performancestark eingestuft werden (0,3 Sekunden). Bemerkenswert unterdurchschnittlich ist die Ladegeschwindigkeit des umsatzstarken Webshops für Computer und Zubehör notebookbilliger.de (Speed Index: 1,9 Sekunden / First Meaningful Paint: 2,7 Sekunden). Ausgerechnet die IT-Anbieter belegen nur einen mittleren 14. Platz.

„Pagespeed wirkt sich auf den Umsatz aus, das ist längst kein Geheimnis mehr. Im schlimmsten Fall erfolgt die Interaktion oder Kauf bei den Wettbewerbern, die schneller sind. Tatsächlich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Pagespeed und dem Frust der Kunden – als oberste Grenze schätzen Fachleute zwei Sekunden für eine E-Commerce Seite ein. Tatsächlich, gibt es bei vielen Kandidaten sogar einfach umzusetzende Web-Performance-Optimierungen, die helfen würden, diese Grenze nicht zu überschreiten.“, sagt Felix Gessert, CEO und Gründer von Baqend.


Methodik: Die Messungen wurden am 17. November 2017 von Frankfurt aus mit dem Baqend Speed Test durchgeführt, sodass für alle Onlineangebote gleiche Bedingungen herrschten. Die Ladezeiten in Sekunden wurden in zwei Kategorien analysiert Speed Index und Time to Meaningful First Paint. Die angegebenen Zahlen basieren auf einer Testreihe von fünf Messvorgängen.