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Geschäftsklimaindex fällt

ifo Geschäftsklimaindex mit schlechtestem Wert seit Dezember 2014. Indikatoren deuten auf ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent im 1. Quartal hin.
© ifo Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
 
Die Sorgen in den deutschen Chefetagen nehmen weiter zu. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar von 99,3 auf 98,5 Punkte gefallen. Das ist der schlechteste Wert seit Dezember 2014. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage erneut etwas weniger gut. Auch der Pessimismus mit Blick auf die kommenden sechs Monate hat zugenommen. Diese Ergebnisse und andere Indikatoren deuten auf ein Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von 0,2 Prozent hin. Die deutsche Konjunktur bleibt schwach.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index zum sechsten Mal in Folge gefallen. Die Unternehmen korrigierten ihre Beurteilung der aktuellen Lage merklich nach unten. Trotzdem berichtet weiterhin eine deutliche Mehrheit von einer guten Geschäftslage. Bei den Erwartungen greift der Pessimismus jedoch mehr und mehr um sich.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima deutlich verschlechtert. Die Dienstleister stuften ihre Geschäftslage etwas weniger gut ein. Für die kommenden Monate erwarten nur noch wenige Unternehmen eine Verbesserung.

Im Handel ist der Index leicht gestiegen. Dies war auf etwas weniger pessimistische Geschäftserwartungen zurückzuführen. Die Firmen beurteilten die Geschäftslage ungünstiger. Während sich das Klima im Einzelhandel verbesserte, gab es im Großhandel nach.

Im Bauhauptgewerbe hat sich der Geschäftsklimaindex verschlechtert. Grund hierfür waren weniger gute Beurteilungen der Geschäftslage. Die Unternehmen korrigierten ihre Erwartungen hingegen leicht nach oben.