print logo

BVDA Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.

Haus der Presse Markgrafenstraße 15

10969 Berlin

Deutschland


Telefon: 030 7262 98 2822

Fax: 030 7262 98 2800

www.bvda.de

Der BVDA ist einer von drei großen Verlegerverbänden in Deutschland. Er ist die Spitzenorganisation der Anzeigenblattverlage.

Willkommen beim BVDA

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (Federal Association of German free papers) ist einer von drei großen Verlegerverbänden in Deutschland. Er ist die Spitzenorganisation der Anzeigenblattverlage. Ihm gehören 190 Verlage mit 728 Titeln bei einer Wochenauflage von 52 Mio. Exemplaren an (Stand: 1. Januar 2006). Damit repräsentiert der Verband mehr als 60 Prozent des Marktes (bzw. 70 Prozent bei Berücksichtigung all jener Verlage, die ihre Anzeigenblätter der ADA-Prüfung unterziehen (Auflagenkontrolle der Anzeigenblätter).
Organisiert waren zahlreiche der meist wöchentlich erscheinenden Anzeigenblätter nach dem Krieg ab 1960 in der Interessengemeinschaft Verleger-Verband Deutscher Anzeigenblätter (VVDA). Der VVDA war von sechs Verlegern gegründet worden. Daneben etablierte auch der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) eine eigene Abteilung, die Arbeitsgemeinschaft Anzeigenblätter der Zeitungen (AdZ), innerhalb derer die von den Zeitungsverlagen oder deren Tochterunternehmen herausgegebenen Anzeigenblätter vertreten wurden. Allerdings führte das in nicht wenigen Fällen zu Zielkonflikten innerhalb des BDZV zwischen den Tageszeitungen und kostenlos zugestellten Wochenblättern. Auch war es wenig hilfreich, dass eine Mediengattung in zwei unterschiedlichen Verbänden organisiert war.

Deshalb wurde zum 31. Dezember 1987 der VVDA aufgelöst und zahlreiche Mitglieder traten aus der AdZ aus. Die AdZ stellte Ende der 90er Jahre ihre Arbeit endgültig ein. VVDA-Verleger und ehemalige AdZ-Mitglieder gründeten Mitte 1987 in Bonn einen neuen Verband: Den Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA). Seit Juli 2002 ist er in Berlin - im Haus der Presse. Hier sitzen auch der BDZV sowie der VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger). Geschäftsführer des BVDA ist seit Gründung des BVDA Heiner Urhausen. Er war zuvor Referent für Anzeigenblätter beim BDZV. Der BVDA ist Mitglied im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), Berlin.

Zu den BVDA-Aufgaben gehören nach seiner Satzung (§ 2) u.a.: Wahrung und Förderung aller gemeinsamen Belange der in ihm zusammengeschlossenen Mitgliedsverlage. Dies schließt insbesondere die Unterrichtung seiner Mitglieder über alle für sie relevanten Grundsatzfragen, Entwicklungen und Tendenzen ein. Der BVDA berät seine Mitglieder auf allen Gebieten des Anzeigenblattwesens. Er fördert einen intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern. Des Weiteren erarbeitet er Stellungnahmen zu allen Fragen des Anzeigenblattwesens auch im Hinblick auf gesetzgeberische Maßnahmen. Der BVDA fördert den lauteren Wettbewerb. Er stellt Unterlagen bereit, die der Transparenz des Anzeigenblattmarktes förderlich sind. Der Verband kann in pressepolitischen Grundsatzfragen und in medienübergreifenden Bereichen mit anderen Organisationen des Pressewesens zusammenarbeiten. Der BVDA ist darüber hinaus Ansprechpartner für Media- und Werbe-agenturen, Fachmedien, Politiker, Bildungseinrichtungen und sonstige Interessierte.