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Studie: Immer mehr Content Marketing und immer weniger Leadgenerierung

Der Trend zum Content Marketing ist ungebrochen.

Die Zahl der Unternehmen, die damit Vertriebskontakte (Leads) generieren ist aber seit 2014 rückläufig: Heute sind es noch 11,7 Prozent aller Unternehmen im B2B, die über ihre digitalen Kanäle Leads generieren. Das ist ein Ergebnis der Content Marketing Studie „Leadmanagement 2016“ der TBN Public Relations GmbH.

„Der Content Marketing Hype ist vorbei. Content statt Werbebotschaften ist im B2B heute selbstverständlich. Aber der letzte Schritt, mit relevantem Content Leads zu generieren, bleibt weiterhin aus. Fast 90 Prozent der Unternehmen produzieren Content und verpassen trotzdem die Chance auf neue Kontakte“, sagt TBN-Geschäftsführer Jens Fuderholz.

Nahezu alle untersuchten Content-Formate haben im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung gewonnen: 37,1 Prozent der Unternehmen bieten Case Studies auf der eigenen Website an, 47,9 Prozent Whitepaper. Ein Viertel der Unternehmen pflegt einen Blog (24,8 Prozent) und 23,3 Prozent der untersuchten Unternehmen bietet mehr oder weniger regelmäßig Webinare an. Diese Form der Wissensvermittlung gehört auch in diesem Jahr zu den größten Gewinnern: 2014 waren es gerade einmal 3,48 Prozent der Unternehmen, die Webinare angeboten haben.

„Auffällig ist in diesem Jahr, dass die Zahl der Unternehmen, die Leads generieren von über 17 Prozent in 2014, knapp 16 Prozent in 2015 auf nur noch knapp 12 Prozent in diesem Jahr zurückgegangen ist“, sagt Fuderholz. „Wir führen das darauf zurück, dass in einem ersten Innovationsschritt Marketing Automation eingeführt wurde, Prozesse und Content aber noch gar nicht klar definiert waren. Diese ersten Erfahrungen haben dann dazu geführt, dass die Unternehmen die Uhr zurückdrehen und lieber auf interessante Leads verzichten, solange interne Hausaufgaben unerledigt sind.“

Für die Content Marketing Studie „Leadmanagement 2016“ hat sich TBN Public Relations die Frage gestellt, ob und wie deutsche Unternehmen die Möglichkeiten von Content Marketing nutzen. Dazu wurde Anfang 2016 die Informationsarchitektur der Internet-Angebote von 240 deutschen Marktführern aus der Industrie-, Dienstleistungs- sowie der IT-Branche untersucht. Ausgewertet wurden die angebotenen Kanäle und Informations- und Medientypen, die zum Einsatz kommen. Besonderes Augenmerk galt dabei der Interaktionsfähigkeit der Website und einer rechtlich einwandfreien Generierung von Opt-ins. In der Fortschreibung der Content Marketing Studie 2013, 2014 und 2015 liefert die aktuelle Ausgabe erneut einen Überblick über die tatsächliche Umsetzung des aktuellen Themas Content Marketing im B2B.

Die Studie ist kostenfrei erhältlich unter: www.content-marketing-studie.de