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Azubis erfolgreich finden und langfristig binden in Heilbronn und Ulm - Mit aktivem Ausbildungsmarketing Nachwuchskräfte

Ralph Strobel | 09.07.2014

Zurückgehende Bewerberzahlen führt er nicht nur auf den demografischen Wandel zurück. Seiner Einschätzung nach liegt die Ursache auch in der großen Bandbreite an Ausbildungsmöglichkeiten. Die Jugendlichen müssen sich aus unzähligen Bildungsangeboten jenen Berufsweg herauspicken, der zu ihren Fähigkeiten passt. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Qualifikation der Bewerber deutlich gestiegen. Strobel ist der Meinung, dass eine zu hohe Erwartungshaltung unrealistisch sei. Ausbilden hieße auch kümmern und fördern.

Heute stehen die Unternehmen vor der Frage, mit welchen Mitteln sie Bewerber auf sich aufmerksam machen können. Jetzt ist ein Marketing gefragt, das sich nicht nur um Dienstleistungen, Produkte und deren Vertrieb dreht, sondern auch um die langfristige Gewinnung von Auszubildenden. Ralph Strobel ist sich sicher, dass sich der Marketing-Mix ähnelt. Er empfiehlt eine konzeptionelle Vorgehensweise, an deren Anfang die Definition eines klaren Profils als Ausbildungsbetrieb steht. Dann folgt die Zielgruppenanalyse. In diesem Fall sind es Überlegungen, welche jungen Menschen man erreichen möchte und wo diese neben Schulen anzutreffen sind. So können zum Beispiel vor Ort in Bussen, Kinos oder Bäckereien Plakate oder Flyer platziert werden, die über eine

Ausbildungsmöglichkeit informieren. Parallel dazu sollte die Webseite des Unternehmens aktualisiert sowie interessante Inhalte ergänzt werden. „Auf vielen Internetseiten der Unternehmen ist das Thema Ausbildung gut versteckt. Im Internet muss es schnell gehen – was gesucht wird, muss schnell auffindbar sein“, sagt Strobel.

Als sehr wichtig erachtet Strobel die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch die redaktionelle Erwähnung der Unternehmen in den Medien wird Aufmerksamkeit erweckt und Vertrauen sowie Bekanntheit aufgebaut. Als Herzensangelegenheit bezeichnet der Unternehmensberater die Onlinekommunikation. Auch Onlinebewerbungen sollten heute zum Standard gehören. Dabei sei es wichtig, die Bewerbungen zeitnah zu beantworten. Auch dann, wenn dem Bewerber erst zu einem späteren Zeitpunkt ein Ausbildungsplatz angeboten werden könne. „Es ist unerlässlich, den Kontakt zu Bewerbern aufzugreifen und zu pflegen. Das gilt auch für Bewerber, die erst Monate nach der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages ins Unternehmen eintreten. Auf diese Weise kann die Abbruchquote vor Ausbildungsbeginn deutlich reduziert werden.“

Den gesamten Beitrag „Erfolg mit Ausbildungsmarketing – Strategien gegen Fachkräftemangel“ des Magazins „Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee“ der IHKs Ulm und Bodensee-Oberschwaben kann unter folgendem Link als PDF heruntergeladen werden: http://www.ulm.ihk24.de/linkableblob/ulihk24/servicemarken/presse/IHK_Zeitschrift/Magazin_Archiv/Ausgaben_ab_01_2012/2957828/.3./data/PDF-Ausgabe_07_2014_Stark_fuer_Ausbildung-data.pdf
Und hier gibt es den Beitrag als Blätterdokument: http://www.ulm.ihk24.de/share/flip/Juli_August2014/index.html