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Die Unternehmenskultur prägt den digitalen Many-to-One® Dialog

Gewachsene Umgangsformen und Werte einer Organisation werden durch eine neue digitale Kommunikationslösung nicht grundlegend verändert.
direktzu Dialogplattform © Pixabay
 

Bei der Einführung neuer Kommunikationskanäle spielt die Unternehmenskultur eine wichtige Rolle

Die Digitalisierung der Kommunikation verändert die Gewohnheiten und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren sowie die Geschwindigkeit, in der wir uns austauschen können. Digitale Dialogplattformen mit integriertem Many-to-One® Konzept sind technische Lösungen, die es ermöglichen in einen fokussierten, effizienten Dialog mit Vielen zu treten. Damit werden neue Kommunikationswege eröffnet, vorhandene Wege verkürzt und Feedback gebündelt und stetig eingeholt.

Mit der Einführung einer Many-to-One® Plattform für den digitalen Mitarbeiterdialog erhoffen sich die Verantwortlichen nicht selten eine transparentere, offenere Kommunikation und ein besseres Miteinander der Belegschaft zur gemeinsamen Fokussierung auf die Unternehmensziele. Die gewachsenen Werte und Normen einer Organisation im Bezug auf das Kommunizieren, der Grad an Transparenz und der Umgangston werden durch eine neue digitale Kommunikationslösung aber nicht grundlegend verändert. Die gelebte Kommunikationskultur beeinflusst allerdings entscheidend Erfolg oder Misserfolg des digitalen Dialogformats. Die Integration einer neuen Dialogplattform in vorhandene Organisationsstrukturen sollte deshalb nicht nur technisch gut vorbereitet sein, sondern argumentativ im internen Entscheidungsprozess und später bei der inhaltlichen Einführung auf die herrschenden Unternehmenswerte abgestimmt sein.

Nutzen für Mitarbeiter und Führungskräfte muß deutlich werden

Besteht im Unternehmen eine stark hierarchisch geprägte Struktur, in der klar abgegrenzte Verantwortlichkeiten und Rollenbilder vorherrschen, wird Wissen oft als strategischer Vorteil betrachtet, um innerhalb der Organisation die eigene Position zu wahren oder zu verbessern. In diesen Organisationstrukturen stehen Personal- oder Kommunikationsabteilungen vor besonderen Herausforderungen bei der Einführung digitaler Dialogplattformen. Manchmal scheitert das Vorhaben schon auf dem Weg durch die entscheidenden Führungsorgane. Führungskräfte fühlen sich nicht selten bedroht, wenn sie den Kommunikationsfluss aus ihrer Abteilung heraus nicht mehr alleine kontrollieren können. Es ist daher wichtig, die einzelnen Ziele und Befürchtungen der Interessensgruppen zu hinterfragen und die individuellen, mit der Einführung verbundenen, Chancen deutlich zu machen. Sinn macht in solchen Unternehmenskulturen auch, die Kommunikationsflüsse auf der Plattform fest zu strukturieren, indem beispielsweise jede Woche Feedback zu einer ganz spezifischen Fragestellung eingeholt wird. Dies unterstützt die Unternehmensleitung bei der strategischen Planung oder beim Controlling der internen Umsetzung.

In einer konkurrenzbetonten Unternehmenskultur, in der durch intern geschaffenen Konkurrenzdruck unter den Angestellten die Leistung des Einzelnen optimiert werden soll, reicht es nicht aus, die Vorteile des digitalen Dialogs für die Unternehmensentwicklung herauszustellen. Hier werden Nutzer beispielsweise über Darstellung des  eigenen Engagements für das Unternehmen zur Teilnahme am digitalen Dialog motiviert, die durch das öffentliche Einbringen von Ideen und Verbesserungsvorschlägen entsteht.

In Unternehmen mit gelebter Feedback-Kultur und transparenter, vertrauensvoller, offener Kommunikation liegen die Herausforderungen meist eher bei der sinnvollen, fokussierten Ordnung und Priorisierung der eingehenden Beiträge. Intelligente Filter zur Vorsortierung, thematischen Einordnung der Beiträge und Vermeidung von Redundanzen können die Moderatoren dabei unterstützen. Über ein Bewertungssystem lässt sich die Relevanz der einzelnen Beiträge abbilden. Um den Fokus der Debatten nicht zu verlieren, können zudem zeitweise Impulse gesetzt werden, bei denen konkretes Feedback und Fragen zu Veränderungsprozessen, zu Produktinnovationen oder beispielsweise zu Einsparungspotentialen abgefragt werden.

direktzu® corporate – Kommunikationsplattform für moderierten Dialog

direktzu® ermöglicht Vorständen und Führungskräften über eine digitale Many-to-One® Kommunikationslösung ressourcenschonend einen effizienten Dialog mit allen Mitarbeitern über hierarchische und regionale Grenzen hinweg zu führen. Intelligente Filter, übersichtliche mobile Menüführung und Analysen vereinfachen die Moderation und Auswertung der Diskurse.