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Kaufen vs. Informieren – Was erwarten Konsumenten tatsächlich von Anzeigen?

Konsumenten bewerten etwa die Hälfte aller online Werbeanzeigen als irrelevant und wünschen sich mehr Qualität.
Kaufen vs. Informieren – Was erwarten Konsumenten tatsächlich von Anzeigen? © fotolia / everythingpossible
 
56 Prozent der Verbraucher reagieren auf Onlineanzeigen, um mehr Informationen zu erhalten. Gleichzeitig bekommen 49 Prozent der Befragten immer noch für sie irrelevante Werbung gezeigt - darunter Anzeigen für Produkte, die sie bereits besitzen. Marketingspezialisten verschwenden mit schlechter Zielgruppenansprache möglicherweise die Hälfte ihres Budgets. Dies sind die Ergebnisse einer Studie von Conversant, in der der Anbieter für personalisiertes Online Marketing Verbraucher aus sieben verschiedenen Ländern, darunter die DACH-Region, zum Thema Werbung befragte.

„Marketingspezialisten schießen bei der Zielgruppenansprache häufig am Ziel vorbei“, erklärt Peter Potthast, Country Manager DACH bei Conversant. „Für viele sind Anzeigen immer noch vor allem eine Möglichkeit, neue oder bestehende Produkte zu bewerben. Dabei vergessen sie jedoch die wichtigsten Regeln des Marketings: Den Aufbau der Marke sowie eine informative und unterhaltsame Kommunikation mit dem (potenziellen) Kunden. Hier bleibt genügend Spielraum für Werbeaktionen und Sales. Wenn Marketer jedoch nicht das richtige Gleichgewicht finden, laufen Sie Gefahr, Kunden zu vergraulen.“

Die Studie zeigt zudem, warum Konsumenten wirklich auf Anzeigen klicken. Nur 2 Prozent der Verbraucher weltweit wollen tatsächlich gleich einen Kauf tätigen. Vielmehr steht das Interesse an mehr Informationen im Vordergrund.

Eine Ansprache durch Display-Anzeigen wünschen sich 41 Prozent der Befragten. Gesponserte Inhalte sind für 31 Prozent interessant. Knapp die Hälfte (45 %) der Verbraucher wünscht sich außerdem weniger, dafür aber relevantere und nützlichere Anzeigen. 79 Prozent der Verbraucher sind der Meinung, dass traditionelle Werbung immer noch erfolgreich und wirksam ist.

„Onlinewerbung boomt und wird als wirksames Werbeinstrument akzeptiert. Allerdings gibt es einige wesentliche Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, wenn Marketer auch in Zukunft weiter erfolgreich sein wollen“, so Potthast weiter. „Es gibt noch viel Potenzial für Verbesserungen in der Branche. Marketer müssen die Bedürfnisse der Verbraucher in den Vordergrund stellen und die individuellen Kundenerlebnisse personalisieren. Verbraucher sind nicht gegen Werbung – aber niemand braucht schlechte, irrelevante Anzeigen.“