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Mobile – die Zukunft: Konsumentenverhalten 2015

Entscheidungsträger der Marken- und Medien-Chefetagen sitzen in der Eröffnungs-Keynote-Runde der M-Days.
Messe Frankfurt GmbH | 09.01.2012
Über eine Million Applikationen sind mittlerweile in den App Stores der verschiedenen Betriebssysteme erhältlich. Laut Marktforschern wachsen der Markt für Smartphones und Tablets sowie das mobile Internet unaufhaltsam bis 2015 zum Massenmarkt. Wie entwickeln sich das Geschäft mit den digitalen Alleskönnern und das Konsumverhalten am stationären und digitalen Point of Interest weiter? Die Führungsriege von Axel Springer, Unilever, stern.de, HTC, DDB Tribal Group, connect und Mücke, Sturm & Company widmen sich diesem Thema in der Eröffnungs-Keynote-Runde am ersten Tag der M-Days, der Kongressmesse für das mobile Internet am 1. und 2. Februar 2012 in Frankfurt am Main.

Ende des vergangenen Jahres verkündeten die Analysten von Mobilewalla, dass inzwischen über alle Plattformen hinweg die magische Grenze von einer Million verfügbaren Apps geknackt wurde und der Android Market seinen zehnmilliardsten Download erreicht hat. Bei Apples App Store stehen die Zähler sogar schon bei 18 Milliarden Downloads. Keine Frage, Apps werden den mobilen Markt auch im Jahr 2012 noch kräftig beschäftigen. Wie research2guidance kürzlich herausfand, ist diese Entwicklung allerdings nicht zwangsläufig mit Wachstum verbunden.

Die Eröffnungs-Keynote der diesjährigen M-Days wird Dr. Andreas Wiele halten, Vorstand Bild-Gruppe und Zeitschriften der Axel Springer AG. Die Axel Springer AG gilt vor allem mit ihrem mobilen Angebot für Bild.de als einer der Vorreiter im digitalen Publishing und hat durch die mehrheitliche Übernahme des digitalen Prospekt-Anbieters kaufDA! bewiesen, dass sie an die Zukunft digitaler mobiler Kanäle für Zeitungsverleger glaubt. In seiner Rolle als Vorstand hat Dr. Andreas Wiele interessante Details aus dem Verlagsgeschäft zu berichten.

Nahtlos folgt die Keynote-Runde des ersten Tages zum „Konsum- und Nutzerverhalten 2015 – Mobilisierung der Unternehmen“, unter anderem mit Uwe Becker, Media-Chef von Unilever Deutschland, Eric Schoeffler, Chief Creative Officer von DDB Tribal Group Deutschland, Christian Hasselbring, Geschäftsführer von stern.de, André Lönne, Geschäftsführer von HTC Germany, und Michael Mücke, CEO und Managing Partner von Mücke Sturm & Company. Der Markt für Smartphones, Tablets sowie das mobile Internet wachsen unaufhaltsam. Laut Marktforschern entwickeln sie sich bis 2015 zum Massenmarkt, und das verändert das Konsumverhalten am stationären und digitalen Point of Interest. Durch den technischen Fortschritt nehmen die Faktoren wie Informations-, Kommunikations-, Transaktions-Zuflüsse einen anderen Stellenwert ein. Die Unterhaltungs-, Social- und Multimediadienste spielen ebenfalls eine neue wichtige Rolle.

Die Gestaltung von Benutzeroberflächen zwischen Mensch und Maschine gehört zum alltäglichen Business. Darum widmet sich ein Kongress-Panel speziell dem Thema „Der Kunde ist König – Design mit großen Ansprüchen“. Ziel des User Interface Designs ist, eine Anwenderschnittstelle zu erschaffen, die so gestaltet ist, dass ein möglichst breiter Kreis von Nutzern eine optimale Wunsch-, Bedürfnis- und Zielerfüllung erfährt. Wie aber können interaktive Produkte benutzerfreundlich und attraktiv gestaltet werden? Kai Pohlmann, Geschäftsführer der KMF Werbung GmbH, greift die User Experience – zwischen Design und Brauchbarkeit – auf, während Dirk Krause, Technical Director bei der Pixelpark AG, die Vorteile von Responsive Web Apps beleuchtet. Bei der Entwicklung und Konzeption von Apps geht es um die Gestaltung guter Interaktionen. Christoph Kolb, Geschäftsführer der widjet GmbH, erläutert in seinem Vortrag wie Interaktionsdesign und Apps dazu beitragen, die Welt ein wenig einfacher zu machen. Vadim Neklyudov, Masterstudent der FH Düsseldorf, wird uns in die Welt von Gamification oder dem weiter gefassten Begriff von Motivationsdesign entführen, das sich mit der Motivierung von Menschen und der Lösung von Problemen mit Hilfe von Spielmechaniken beschäftigt.

Weitere Informationen zu den M-Days unter www.m-days.com und im Blog Connected der Messe Frankfurt zur Digitalisierung des Geschäftslebens unter http://connected.messefrankfurt.com.



Veranstaltungsprofil M-Days
Die Kongress-Messe spiegelt am 1. und 2. Februar 2012 in Halle 1.2 der Messe Frankfurt alle Facetten der mobilen Marktentwicklung wider. Im kommenden Jahr werden die 7. M-Days „The home of Mobile“ zum zweiten Mal als Veranstaltung der Messe Frankfurt in der Mainmetropole ausgerichtet. Die etablierten M-Days – Kongress-Messe für mobile Kommunikations-, Vertriebs- und Contentlösungen – haben 2012 verstärkt den europäischen Markt im Fokus. Mit 200 Top-Speakern aus dem In- und Ausland und über 120 Ausstellern sind die M-Days die größte Leitkongress-Messe rund um das mobile Internet. Die vergangene Veranstaltung besuchten über 3.000 Teilnehmer, was bereits 50 Prozent Zuwachs zum Vorjahr darstellte. Neben den sechs Vortragsreihen im Kongress- und offenen Messebereich werden Developer-Foren für die unterschiedlichen Betriebssysteme angeboten. Themen 2012: Mobile Web, Applikationen, Mobile Advertising, Mobile Enterprise, Mobile Payment, Automotive-Lösungen, Mobile Content, Business Solutions, Devices, Mobile Technik, Mobile Venture, Augmented Reality usw.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 457* Millionen Euro Umsatz und weltweit 1.769* Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen "made by Messe Frankfurt" statt. Im Jahr 2011 organisierte die Messe Frankfurt 101 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland. Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
* Vorläufige Zahlen (2011).